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15.10.2007
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Linux mit 3D-Desktop und KDE 4.0-Preview

Mandriva Linux und openSUSE in neuen Versionen freigegeben

Axel Hahne

Mandriva Linux und openSUSE in neuen Versionen freigegeben

Mandriva Linux 2008 und openSUSE 10.3 bauen beide auf dem aktualisierten Linux-Kernel 2.6.22 auf, der vor allem bessere Hardwareunterstützung bietet. Besonders die Zusammenarbeit mit WLAN, Firewire und TV-Karten soll damit reibungsloser funktionieren. Die 3D-Effekte von Compiz ermöglicheren eine modernere Desktop-Oberfläche als Windows Vista und Mac OS X Leopard.

Sowohl Mandriva Linux 2008 als auch openSUSE 10.3 enthalten zusätzlich zu KDE 3.5.7 auch Teile von Version 4.0, um einen Ausblick auf die nächste KDE-Generation zu geben. Alternativ können auch Gnome 2.20 oder Xfce 4.4.1 genutzt werden. Als X-Server sind X.org 7.3 inklusive der Erweiterung AIGLX sowie das OpenGL-beschleunigte Xgl enthalten. Der Composition Window Manager Compiz ist jetzt standardmäßig integriert. Dadurch können zum Beispiel Programme transparent angezeigt werden, dreidimensional über den Bilschirm fliegen oder der komplette Desktop als durchsichtiger Würfel betrachtet und gedreht werden. Wem die gebotenen Effekte nicht reichen, kann zusätzlich noch die Plugin-Sammlung Compiz Fusion nachinstallieren. Beide Distributionen bringen die neuesten Versionen von beliebten Open Source-Programmen wie OpenOffice.org, Firefox, Thunderbird und GIMP - teilweise sogar mit 64-Bit-Unterstützung - mit.

Umstiegshilfen für Windows-Emigranten

In Mandriva Linux 2008 wurde besonders auf bessere Hardwareunterstützung und Ergonomie Wert gelegt. So wurde nicht nur das Startmenü erneuert, sondern auch die Paketverwalter Urpmi und Rpmdrake übersichtlicher gestaltet. Zur Hardware-Erkennung kommt jetzt das System von Fedora zum Einsatz. Um den Umstieg auf Linux zu erleichtern, hilft der Assistent Transfugdrake, Dokumente von Windows komfortabel zu importieren.

Mandirva Linux und openSUSE in neuen Versionen freigegeben

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Mit Compiz lässt sich der Linux-Desktop dreidimensional darstellen.


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snake-plissken, am 16.10.2007 19:36

ich habe openSUSE 10.3 vor kurzem installiert und kann nur positives berichten:
Die gesamte Installation dauerte weniger als eine dreiviertel Stunde. Danach war praktisch keine Nachkonfigaration mehr nötig. Evtl. noch die Maus auf Doppelklick umstellen das war's! Nachdem ich noch ein Online-Update durchgeführt, die 3D-Beschleunigung und VLC (über One-Click-Install -> einfach Klasse) installiert hatte, waren gerade mal rund anderhalb Stunden vergangen. Danach hatte ich einen voll einsatzfähigen Rechner! Die Hardwareunterstüzung ist wirklich sehr gut. Ich kann sogar mein Lenkrad (:D) beim "Penguin Downhill Racer" einsetzen.

Also wer behauptet, Linux sei nur etwas für eingefleischte IT-Experten, der täuscht sich. Ich bin kein Linux-Experte und ich verfalle auch nicht in Ekstase, wenn ich manuell irgendwelche Configfiles mit dem vi editieren darf. Trotzdem bin ich immer ganz gut zurecht gekommen mit Linux. Ich bin seit 1999 (SUSE 6.0) bei Linux dabei. Seinerzeit waren die Hardwareanforderung für die damaligen Verhältnisse sehr hoch (ich sage nur "Postscript-Drucker"), Damals stimmte der Hinweis auf spezielle Kentnisse evtl. noch. Die heutige Generation von Linux hingegen, ist meiner Ansicht nach schon fast DAU-tauglich.


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