Weblin: Messenger mit freilaufenden Avataren
Virtuelle Währung und Sammelpunkte
Wer neue Freunde finden und nicht blindlings im Internet suchen möchte, kann auf die "topcloud" zurückgreifen. Auf der Weblin-Website sind die Seiten grafisch dargestellt, auf denen in den letzten zehn Sekunden Weblins unterwegs waren. Je größer dabei die Schrift, desto mehr Menschen sind zurzeit dort. Wie zu erwarten, befinden sich die meisten Weblins auf deutschen Google-Seiten oder auf eBay.
Die Anmeldung und die Nutzung von Weblin ist kostenlos. Allerdings gibt es zusätzliche Funktionen, die der Nutzer erwerben kann: Kala, so heißt die virtuelle Währung bei Weblin. Wie in Second Life oder anderen virtuellen Welten können sich die Nutzer damit Ausrüstungsgegenstände oder ein besonderes Aussehen kaufen.
Ein Sammel-Punkte-System soll die Nutzer zum häufigen Gebrauch von Weblin anregen. Wer viel im Netz unterwegs ist und viele Aktionen ausführt, bekommt Punkte. Die Punktzahl addiert sich fortlaufend und der Nutzer kann die Punkte ab einem bestimmten Punktstand zum Beispiel gegen besondere Avatare eintauschen.
Fazit: Großes Getümmel und vielversprechendes Konzept
Die Möglichkeiten von Weblin sind vielversprechend: Der gemeinsame Besuch einer Website ist ein gutes Gesprächsthema und damit ein leichter Schritt, neue Leute kennen zu lernen. Für genügend Gesprächspartner müssen die Weblins dabei selbst sorgen - durch Einladungen und Mundpropaganda.
Einziger Haken: Auf die Dauer können die Weblin-Ansammlungen beim normalen Surfen nerven. Besonders bei bekannten Seiten versperren sie die Sicht. Wen hier das Getümmel stört, der schaltet den Dienst einfach kurz aus und surft wieder allein durchs Netz.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Chat & Messenger hier.
