Ab Ende Oktober mobile Kommunikation auch für Bestandskunden

Handy: Netcologne geht unter die Mobilfunker

Das in Nordrhein-Westfalen bekannte regionale Telekommunikationsunternehmen Netcologne erweitert seine Produktpalette und wird ab Ende Oktober erstmals Mobilfunkangebote präsentieren. Nach Breitband-Zugängen und Internet-Telefonie kann künftig mit Netcologne auch mobil telefoniert werden. Als Partner fungiert E-Plus, der Startschuss soll voraussichtlich am 20. Oktober fallen.

Netcologne-Logo
Jetzt auch unter den Mobilfunkanbietern: Netcologne.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Rundum sorglos mit der Mega-Flat
  2. 2Preiserhöhung im Januar
  3. 3Option: NetMobilFlat
  4. 4Starter-Tarif
  5. 5Ausblick

Das Kölner Unternehmen geht damit auch im Bereich der mobilen Kommunikation auf Kundenjagd und bläst zum Angriff gegen die immer zahlreicher werdenden Anbieter im Bereich der Prepaid- und Vertragsangebote. Für den Kunden soll es einfacher und übersichtlicher werden, denn er erhält für alle Dienste nur noch eine Rechnung. Netcologne wird nicht nur eigene SIM-Karten ausgeben, sondern für seine Kunden spezielle Pakete schnüren.

Aber auch Einzeltarife sind in Planung. Für die technische Realisierung ist der drittgrößte Mobilfunknetzbetreiber in Deutschland, E-Plus, verantwortlich. Subventionierte Handys wird es nach Informationen von netzwelt zumindest vorerst nicht geben. Dafür stehen mit der netcologne SIM-Karte SMS, MMS und WAP-Dienste zur Verfügung.

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Rundum sorglos mit der Mega-Flat

Herzstück der neuen Angebote ist die so genannte Mega-Flat. Diese deckt mit einer Doppel-Flat nicht nur die Kosten für Intenet und Festnetz-Telefonie ab. Auch Gespräche aus dem virtuellen NetCologne-Mobilfunknetz in das deutsche Festnetz sowie zu anderen NetCologne-Mobilfunkkunden sind im Preis inklusive. In andere Mobilfunknetze werden pro Minute 25 Cent in Rechnung gestellt. Für Datenverbindungen fallen jedoch teure 69 Cent je Megabyte an. Eine Vergünstigung gibt es auch für Telefonate aus dem NetCologne-Festnetz in die deutschen Mobilfunknetze. Anstatt 19 Cent werden nur 14,9 Cent pro Gesprächsminute verlangt.

In Verbindung mit einer Breitbandanbindung mit einer Geschwindigkeit von bis zu zwei Megabit pro Sekunde (Mbit/s) werden 54,80 Euro pro Monat verlangt. Kunden, die mit sechs Mbit/s surfen möchten, zahlen monatlich 59,80 Euro. Mit einer Geschwindigkeit von maximal 18 Megabit pro Sekunde kostet die Mega-Flat 64,80 Euro. In allen Regionen, die bereits an das Glasfasernetz "CityNetCologne" angeschlossen sind, gelten die "Stufenpreise" für die Geschwindigkeiten zehn Mbit/s, 50 Mbit/s beziehungsweise 100 Mbit/s.

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