Kandy Mobile und Toggo Mobile kämpfen um den Nachwuchs
Übersicht: Handys und Tarife für Kinder
Michael Knott
Bei Jugendlichen ein Statussymbol und nicht nur für Geschäftsleute nicht mehr wegzudenken: das Mobiltelefon. Nun soll auch der Nachwuchs noch für die mobile Kommunikation interessiert werden, wobei schon jeder Vierte der Erst- bis Drittklässler ein eigenes Handy im Tornister mit sich trägt. Auf dem Markt gibt es neuerdings zwei recht unterschiedlich gestrickte Angebote für die Zielgruppe von morgen. Netzwelt verrät Tücken und Vorteile von Kandy Mobile und Toggo Mobile.
Vor allem für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren wurde das Angebot von Kandy Mobile konzipiert. Für die monatliche Grundgebühr in Höhe von 12,90 Euro kann ohne weitere Kosten zu zwei Festnetzrufnummern telefoniert werden. Zudem sind alle Gespräche und der SMS-Versand zu anderen Kandy Mobile-Kunden in der Monatspauschale enthalten. Wird in das deutsche Festnetz und in andere Mobilfunknetze telefoniert, werden 29 Cent pro Minute fällig. Die erste Minute wird jeweils komplett in Rechnung gestellt, danach gilt ein fairer Zehn-Sekunden-Takt.
Inhalt
- Sicherheit für Kinder: Keine Kamera, keine Premium-Dienste
- Kandy Mobile bei E-Plus
- Beruhigend: Ortung für 49 Cent
- Ein Kindersender im Mobilfunk: Toggo Mobile
- Klassische Erwachsenen-Handys für Kinder
- Top Stopp hält die Rechnung klein
- Fazit
Sicherheit für Kinder: Keine Kamera, keine Premium-Dienste
Für SMS-Nachrichten in alle anderen Mobilfunknetze gilt ein Pauschalpreis von 19 Cent. Das Kandy Mobile-Handy kostet im Start-Paket inklusive Versandkosten einmalig 49,95 Euro. Auf den Einbau einer Digitalkamera und weiterer Funktionen, wie man sie von Modellen für Erwachsene kennt, wurde nach Angaben der Initiatoren bewusst verzichtet. So ist auch die drahtlose Datenübertragung über Bluetooth oder Infrarot mit dem Gerät nicht möglich. Als Besonderheit verfügt das Kinderhandy aber über einen Musikplayer. Kostenpflichtige Premium-Hotlines sind gesperrt, auch Klingelton-Abos und andere kostenpflichtige Angebote können mit dem speziellen Handy gar nicht erst in Anspruch genommen werden. Davon versprechen sich die Entwickler eine strikte Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen.

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Schlichtheit siegt: Das Kandy-Handy wurde speziell für Kinderhände entwickelt.
Im Vordergrund steht vielmehr eine einfache Bedienung für den Nachwuchs. Statt einer Zifferntastatur sind drei individuell belegbare Tasten sowie eine für Notrufe reservierte Taste vorhanden. Bis zu 250 Minuten kann ohne Pause telefoniert werden, im Ruhemodus soll der Handy-Akku nach Angaben des Anbieters bis zu 250 Stunden ohne Aufladung auskommen. Die Mindestlaufzeit für den Handy-Vertrag liegt bei 24 Monaten. Die einmalige Einrichtungsgebühr beträgt 24,95 Euro.
Neukunden, die sich bis zum 30. November für Kandy Mobile entscheiden, zahlen in den ersten drei Monaten eine Grundgebühr von jeweils 9,95 Euro. Auch die einmalige Einrichtungspauschale wird erlassen. Aber das ist noch nicht alles: Im Aktionszeitraum befindet sich eine micro SD-Speicherkarte mit einem Speichervolumen von einem Gigabyte im Lieferumfang. Maximal kann eine Zwei-Gigabyte-Speicherkarte in dem Handy eingesetzt werden. Ab sofort wird Kandy Mobile auch über die E-Plus Shops im Fachhandel und über das Internet vermarktet. Die Realisierung des Angebotes erfolgt schon von Beginn durch brand.mobile. Dieser Anbieter greift auf das Netz des drittgrößten Mobilfunknetzes E-Plus zurück.
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13 Euro Grundgebühr und 29 Cent pro Minute halte ich für einen Tarif für Kinder schlichtweg zu teuer. Eltern sollten lieber Partnerkarten nutzen und Kostenkontrolle durch richtige Prepaidkarten einsetzen. Ist billiger und übersichtlicher...
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