Drei neue iPod-Jäger vom Softwareriesen
Microsoft: Neuer Zune 2 steht in den Startlöchern
Microsoft hat drei neue Modelle des MP3- und Multimedia-Players Zune vorgestellt. Neben der Modellpflege des Original-Zunes sind nun auch zwei Varianten mit Flash-Speicher erhältlich. Auch Steuerung, Software und Abmessungen wurden überarbeitet.
Der Original-Zune hält nun einen 80 Gigabyte großen Speicher bereit und wurde softwareseitig mit einem Firmware-Update überarbeitet. Die zwei neuen Modelle verfügen über ein kleineres, flacheres Gehäuse und wahlweise über vier oder acht Gigabyte Speicherkapazität. Damit hinkt Microsoft der Konkurrenz ein Stück weit hinterher; andere Hersteller bieten bereits Flash-Player mit 16 Gigabyte großem Speicher an.
Bessere Steuerung
Ebenfalls neu ist die Zune-Pad genannte Steuereinheit der kleineren Flash-Modelle. Das zentrale Element dient nun dem Blättern in Listen, der Lautstärkeregulierung und der Titelwahl. Im Prinzip funktioniert es wie ein vom Notebook bekanntes Touchpad. Statt eines 3,2 Zoll großen Bildschirms stellen die kleinen Zunes Infos und auch Videos auf einem 1,8-Zoll-Display dar.
Neue Zune-Familie: Die selbsternannten iPod-Jäger.
Alle Zunes verfügen nach wie vor über integriertes WLAN. Damit lässt sich der Datenabgleich mit dem heimischen Rechner bewerkstelligen sowie der Tausch von Musikstücken zwischen zwei Zune-Besitzern. Allerdings bleiben die starken Einschränkungen der Erstauflage erhalten. So können auf diese Art und Weise getauschte Musikstücke vom Empfänger lediglich dreimal angehört werden.
Bislang war Microsofts iPod-Jäger ausschließlich in den USA zu kaufen. Ob die neue Reihe den Sprung nach Europa schafft, steht bislang noch nicht fest. Die Preise liegen bei umgerechnet etwa 180 Euro für die 80-Gigabyte-Variante und 140 Euro für das Acht-Gigabyte-Modell. Der günstigste Einstieg in den Zune-Kosmos beginnt in den USA bei umgerechnet 110 Euro für die Variante mit einem vier Gigabyte großen Flash-Speicher.

Von Microsofts Zune Player soll es keine weiteren Modelle mehr geben, berichtet Bloomberg. Die Nachfrage war zu gering. Die Zune-Software wird mit Blick auf andere Geräte weitergeführt.
Microsoft spendiert der neuesten Zune-Generation einen Internetzugang per WLAN und Hotspot. Darüber können Kunden Musik streamen und online kaufen: Die neue Software bringt Funktionen wie eine Musik-Flatrate auf den MP3-Player.
Ab Herbst 2009 wird der iPod-Konkurrent Zune von Microsoft auch in Europa verkauft. Dies bestätigte der Leiter der PR-Abteilung von Microsoft Frankreich, Francois Ruault, gegenüber der Finanzzeitung Les Echos.
Nach leichter Verspätung knackt Microsofts Multimedia-Player Zune endlich die Millionen-Marke. Kein Vergleich zum iPod, dafür der Startschuss für die nächste Generation. Bislang war Apples Gegen-Spieler bloß dem amerikanischen Markt vorbehalten, doch bis zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft könnte er auch in deutschen Regalen stehen. Und das nicht allein, die Zune-Familie bekommt Nachwuchs.
Monatelang kursierten die Gerüchte, jetzt hat Microsoft offiziell den Zune HD angekündigt. Der MP3-Player kommt mit einem OLED-Display mit Multitouch-Unterstützung und kann HD-Videos über einen optionalen HDMI-Ausgang wiedergeben. Auch ein Tuner für digitales Radio ist dabei. In Deutschland wird der Zune HD jedoch nicht verkauft.
Die Gerüchte häufen sich: Microsoft-Geschäftsführer Steve Ballmer könnte Anfang 2009 zur Consumer Electronics Show in Las Vegas einen eigenen iPhone-Konkurrenten vorstellen: das Zune-Phone. Dem Apple iPod setzte Microsoft bereits seine Zune-Player entgegen.
Der Musikdienst Zune wird ab Herbst auch für europäische Kunden zugänglich sein. Microsoft startet den bislang nur in den USA zugänglichen Musikdienst zeitgleich mit der Einführung von Windows Phone 7 im Herbst auch in Europa. Über Preise und Geschäftsmodelle ist bislang noch nichts bekannt.




