Google auf den Fersen

Raus aus der zweiten Liga: Yahoo poliert Suchmaschine

Das Internetportal Yahoo hat Verbesserungen seiner Suchmaschine angekündigt. Damit will der ehemalige Marktführer in diesem Bereich wieder zur Konkurrenz von Google aufschließen. Laut Yahoo ist dies die größte und umfassendste Veränderung der Suchmaschine seit 2004.

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Zu den Neuerungen gehört eine intelligente Sucheingabe, die schon während des Tippens Suchbegriffe und Phrasen vorschlägt. Außerdem will Yahoo in Zukunft wie Google in den Suchergebnissen mehr Links zu Bildern, Videos und Musik einbinden. Damit folgt Yahoo dem Weg von Google und Ask.com, die ähnliche Funktionen bereits seit mehreren Monaten anbieten.

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"Es sieht so aus, als würde Yahoo nur versuchen, den Rest aufzuholen, anstatt den nächsten technischen Schritt bei der Suche voraus zu gehen", sagte der Chef von Konkurrent Ask.com, Jim Lanzone gegenüber dem Nachrichtendienst AP. Zusätzlich wird Yahoo auch Inhalte vom eigenen Kalenderdienst "Upcoming.org" verwenden und relevante Ereignisse in die Suchergebnisse einbeziehen und hervorheben. Damit versucht Yahoo, weiter Boden gegenüber der übermächtigen Kokurrenz gut zu machen.

Yahoo sagt von sich selbst, dass es bei bestimmten wichtigen Bereichen fortschrittlicher sei als andere Anbieter, so beispielsweise bei Musik, Fotos und Videos. "Zum Beispiel durch das Bildarchiv von flickr hat Yahoo einen größeren Bild-Index als jede andere Suchmaschine", sagt Vish Makhijani, Yahoos Vizepräsident für die Suchmaschinenabteilung.

In den USA hat Marktführer Google laut den Daten von "comScore Media Metrix" einen Marktanteil von 57 Prozent, während Yahoo 23 Prozent der Nutzer auf seiner Seite hat. Vor zwei Jahren waren es noch 32 Prozent Marktanteil. Um den Abwärtstrend zu stoppen, kämpft Yahoo seit einigen Jahren gegen den Abstieg.

Yahoo-Firmensitz
Yahoo ist einer der Pioniere unter den Internetfirmen.

So wurde das Fotoportal flickr von Yahoo aufgekauft sowie mehrere Suchmaschinenanbieter. Yahoo hatte die Konkurrenz Google selbst groß gemacht, denn von 2000 bis 2004 nutzte Yahoo die Datenbank und Technik von Google, bis man sich entschied, den Vertrag zu kündigen und wieder eine eigene Suchmaschie anzubieten.

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