Die Soundbombs sorgen für Stimmung

Gadget Globus: Vorsicht - Akustische Bomben

Eine Fußgängerzone in der Großstadt bei Nacht, ein einsamer Mann schlendert an den Schaufenstern vorbei, plötzlich trötet laut ein Elefant. Passt nicht? Passt doch. Die Soundbombs machen es möglich: Akustische Bomben, die losgehen, sobald sich ein Passant nähert.

soundbomb
Soundbomb: Eine kleine Kugel mit großer Wirkung.

Die kleinen Kugeln sind gleichzeitig Recorder und Bewegungssensor: Mit dem Recorder lassen sich alle gewünschten Geräusche und Sprachnachrichten aufnehmen. Der Bombenleger muss dann nur noch die Soundbomb an einer passenden Stelle ablegen und jeder Passant wird dank Bewegungsmelder von Geräuschen und Botschaften überrascht.

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Das können ein Willkommensgruß an der Haustür, eine Warnung vor finsteren Ecken, oder ein vorgelesenes Gedicht sein. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Entstanden sind die Soundbombs aus einer Idee von Felix Hardmood Beck und Martin Bramer.

Die ersten Soundbombs waren furchtbar laut, wie Beck in seinem Blog schreibt. Eben echte Bomben, die die Menschen aus ihrer Lethargie reißen sollten. Dann versteckte Beck Soundbombs in Bäumen, die Komplimente und Gedichte für Spaziergänger abspielten. Das Problem: Egal wie gut er die sprechenden Kugeln versteckte, geklaut wurden sie trotzdem.

Aus dem teuren Hobby entstand eine neue Idee: Menschen können sich für den Kauf einer Soundbomb bewerben. Wer selbst Botschaften verbreiten möchte, muss etwas Geld und ein Konzept anbieten. Denn nur wer den Sinn der Soundbomb versteht, soll sie auch einsetzen dürfen. Einen Preis nennt Beck nicht, aber wer wenig Geld bezahlen möchte, brauche eine wirklich gute Idee.

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Was als nächstes? [/*] Sprechende oder trällernde Reklame an allen Ecken und Enden, die immer dann anfängt wenn man vorbei geht. Mich vollsülzende Autos, die sich von meinem...

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