Träume aus Plastik und Kristall
Design-Studien: Die Handys der Zukunft
Vor knapp 25 Jahren kam das erste Handy auf den Markt: Riesig, kiloschwer und mit einer Gesprächsdauer von einer Stunde. Mittlerweile sind die Handys immer kleiner geworden, immer multifunktioneller. Was soll noch kommen? Designer machen einen Blick in die Zukunft möglich, ein Blick auf die Handys von morgen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Großer Touchscreen, große Wirkung
- 2Funkelnde Kristalle fürs Zuhause
- 3Zurück zur Drehscheibe
- 4Mit dem Loch an die Wand
- 5Hauchdünn und flexibel
Großer Touchscreen, große Wirkung
Touchscreens sind im Moment groß in Mode, sei es beim iPhone oder anderen Edel-Handys. Wenn es nach Designer Seokwon Hong geht, soll das auch beim Handy der Zukunft so sein. Bei seinem Konzept Brix ist die gesamte Oberfläche des Handys ein einziger Touchscreen, ohne Bedienelemente oder Lautsprecher an den Rändern. Und das hat nicht nur einen ästhetischen Grund: Einzelne Brix können kombiniert werden. Dabei passt sich der Bildschirm an die neue Größe an.
Theoretisch können so unendlich viele Handys kombiniert werden, um einen einzigen riesigen Bildschirm zu erzeugen. Beim Zusammenfügen der Handys wird ein virtueller, gemeinsamer Ordner geschaffen. Darüber können die Nutzer beliebig Dateien tauschen, seien es Videos, Fotos oder MP3s. Eins der Geräte bekommt eine Sonderfunktion zugewiesen und dient als Steuerelement - für den gesamten Bildschirm.
Mit dem Brix-Konzept ergeben sich für TV- und Video-Anwendungen ganz neue Möglichkeiten. Zumindest, wenn mehr als eine Person im Bekanntenkreis ein Brix besitzt. Denn nur dann geht die Idee hinter Brix auf: Menschen verbinden. Ansonsten hat der Besitzer einfach ein schickes Handy.


LG präsentierte auf dem World Mobile Congress drei neue Modelle: Das KF600 mit einem zweigeteilten Display und neuem Bedienkonzept und die Slider-Handys KF700 und KF510. Zunächst wir nur das KF600 in Deutschland verfügbar sein, für etwa 400 Euro ohne Vertrag.
Nokias Forschungszentrum hat zusammen mit der Universität Cambridge ein Handy entwickelt, bei dem Nanotechnologie zum Einsatz kommt. Das Handy der Zukunft soll biegsam, transparent und schmutzabweisend sein.
Samsung und Armani bringen ihr zweites gemeinsam entworfenes Handy auf den Markt: das M75500 Night Effect. Seinen Beinamen erhält das Armani-Handy aufgrund der blauen Tastatur-Beleuchtung. Mit an Bord sind MP3-Player, Kamera und HSDPA.
Dem Trend zu immer mehr Funktionen stellen sich jetzt die Macher von "John´s Phone" entgegen. Das Mobiltelefon besteht quasi nur aus einem Tastenfeld und kann bloß telefonieren. Nicht mal SMS können Nutzer verfassen.
Nokia arbeitet offenbar mit Hochdruck an verformbaren Handys. Nach dem Morph und dem Nokia Kinetic präsentiert der Hersteller mit HumanForm seinen dritten Entwurf für zukünftige Smartphones. Es bietet eine ungewöhnliche Form und lässt den Nutzer auf intuitive Weise mit dem Gerät interagieren.
Mit dem PRADA phone by LG 3.0 präsentieren LG und PRADA ihr drittes Smartphone. Der Nachfolger des LG KF900 soll durch minimalistisches Design und ein leuchtstarkes Display beeindrucken.
Das Designer-Smartphone Prada Phone by LG 3.0 ist ab sofort in Deutschland erhältlich. Das Handy kombiniert leistungsfähige Hardware mit einem schlanken, minimalistischen Design. Der Preis: 649 Euro.





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insgesamt 1 BeitragWill ich haben, wo kann man die ordern??? Freu Freu