StealthNet: P2P-Client mit Schutzmaske

Fazit: Besser verschleiert als schleierhaft

Zwar sind auch bei StealthNet die Downloads richt rasend schnell, mit etwas Geduld können allerdings durchaus Werte von 30 bis 50 Kilobyte pro Sekunde erzielt werden - für Anonymität ein guter Wert. Außerdem ist der erwähnte Schwierigkeitsgrad beim RShare-Netzwerk sehr niedrig; die korrekte Konfiguration eines BitTorrent-Clients braucht vergleichbar viel Zeit und auch hier ist der technische Hintergrund durchaus nicht trivial.

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StealthNet kann in Sachen Geschwindigkeit und angebotenen Dateien den Platzhirschen nicht das Wasser reichen. Das ist in soweit verständlich, als dass der Fokus vom Beginn des Projektes auf der Anonymität des Netzwerkes lag, während andere Systeme sich ganz auf die Optimierung der Geschwindigkeit konzentrieren konnten. Dieser Grad an Anonymität kann in der aktuellen StealthNet-Version dank einiger behobener Sicherheitslücken gewährleistet werden.

Wer also der Verschleierung seiner Identität den Vorrang vor pfeilschnellen Downloads gibt, ist mit StealthNet gut beraten. Regelmäßige Aktualisierungen und das im Vergleich zu I2P leicht verständliche Prinzip im Hintergrund machen den Client auch für Gelegenheits-Filesharer attraktiv, denen das Eis zu dünn geworden ist. Vollständige Anonymität ist natürlich auch hier nicht möglich, ein Restrisiko kann nicht verhindert werden. Weitere Informationen zum anonymen Filesharing gibt es in der Link-Box am Ende des Artikels.

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