StealthNet: P2P-Client mit Schutzmaske
Tarnung ist Einstellungssache
Zwar gehört StealthNet zu den intuitivsten Clients im Bereich des anonymen Filesharings. Dennoch lassen sich die Eigenschaften anpassen: Unter Einstellungen > Einstellungen kann auf Wunsch der Port geändert werden, über den die Kommunikation nach außen stattfindet. Die durchschnittliche Anzahl der Verbindungen - also die Menge benachbarter Knotenpunkte - sollte zwischen den Werten 5 und 8 liegen, mehr ist nicht zwingend besser.
Des Weiteren können hier die Limitierungen für Down- und Upload eingestellt werden, unter Verzeichnisse werden sämtliche Ordner für Freigaben und Protokolle angegeben. Alle hier vorgenommenen Änderungen werden erst aktiv, wenn der Client neu gestartet wurde.

In den Einstellungen kann StealthNet angepasst werden.
Von Angebot und Nachfrage
Unerkannt Daten tauschen, ohne die eigene IP-Adresse preiszugeben - eigentlich macht StealthNet ein verlockendes Angebot. Das Problem der meisten anonymen Filesharing-Clients liegt aber in der Komplexität und der geringen Bandbreite begründet: Das Programm ans Laufen zu bekommen, ist in vielen Fällen bereits frustrierend. Wenn dann auch noch die Downloads mit wenigen Kilobytes pro Sekunde dahintröpfeln, kehren viele Nutzer wieder zu ihren angestammten Tools zurück.
Diese Kombination aus hoher Einstiegshürde und enttäuschten Absprüngen ist schuld daran, dass die aktive Nutzergruppe in Projekten wie StealthNet klein bleibt. Ein Teufelskreis, denn erst eine wachsende Zahl an Peers im Netzwerk würde dafür sorgen, dass angebotene Dateien und Geschwindigkeiten an Attraktivität zunehmen.
