Vier Fenster für ein Halleluja
Tutorial: Mehrfach-Desktop mit Shock 4way 3D
Software
Ein Linksklick auf das Symbol von Shock 4way im System Tray oder die soeben veränderte Tastaturbelegung ruft jetzt die 3D-Ansicht auf: Hier sind die vier Desktops angeordnet, per Mausbewegung können Sie rotieren. Ein Klick holt den nächsten Desktop wieder in den zweidimensionalen Vordergrund. Das funktioniert flüssig und intuitiv, schlägt mit fast 70 Megabyte aber auch eine empfindliche Kerbe in den RAM-Vorrat.
Die vier virtuellen Oberflächen benötigen zudem eine OpenGL-fähige Grafikkarte - speziell die platzbedürftigen Desktops von Notebooks bleiben daher oft außen vor. Davon abgesehen lässt sich Shock 4way 3D gut in den Computer-Alltag integrieren, die Zahl im System Tray hält Sie immer auf dem Laufenden, welchen Desktop Sie gerade vor sich haben.
Über den System Tray können Sie außerdem den Screen Manager aufrufen: Hier sehen Sie alle vier virtuellen Desktops mitsamt den dort laufenden Anwendungen. Per Drag-and-Drop haben Sie jetzt die Möglichkeit, Programme zu verschieben; auf diese Weise können Sie beispielsweise dem Browser einen eigenen Desktop zuweisen oder diverse Media Player in einer separaten Oberfläche abspielen lassen.

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Der Screen Manager verteilt Programme auf virtuelle Desktops.
(Klick vergrößert.)
Zwar ist Shock 4way 3D tatsächlich dreidimensional, mit den vier unabhängigen Desktops hapert es allerdings ein wenig; diese sind nämlich lediglich Kopien der Standard-Oberfläche. Im Klartext heißt das: Verändern Sie auf einem der vier Desktops die Position einer Verknüpfung, wird diese auch bei den anderen drei übernommen. Genauso verhält es sich mit dem Wallpaper - unbeeindruckt bleiben wirklich nur die Anwendungen selbst, die an ihrem angestammten Platz verharren.
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