Vielversprechende ICQ-Alternative streicht die Segel
Software: Die Combots geben auf
Sie klopfen an den Bildschirm, singen und schreien: die Avatare des Kommunikationsdienstes Combots. Damit ist nun erst einmal Schluss. Am heutigen Dienstag gab die Combots AG die Einstellung der Weiterentwicklung der bunten ICQ-Alternative bekannt.
Im Interview mit netzwelt sprudelten die Macher noch vor Euphorie und waren höchst zuversichtlich, mit Combots den Nerv der Zeit getroffen zu haben. Jetzt wird der Rückzug begründet mit "einer unbefriedigenden Marktakzeptanz des kostenlosen Dienstes für die persönliche, internetbasierte Kommunikation, der seit Mitte März in der 1.0-Version angeboten wird." Man hat sich offenbar verrechnet.
Neben der rechnerbasierten Version gab es seit kurzem auch eine abgespeckte Combots-Version für Mobiltelefone sowie die Möglichkeit eigene Charaktere zu erschaffen. Das Geschäftsmodell mit einem kostenlosen Grund-Angebot und einem kostenpflichtigen Premium-Service, unter anderem für verschiedene und zum Teil themenbezogene Avatare, ging scheinbar nicht auf.
Ob und wie die bestehenden Angebote von Combots in Zukunft verfügbar sein werden, ist unklar.

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