Kündigen - aber wie?

Handy: Den Handyvertrag einfach loswerden?

Es kann viele Gründe geben, warum man einen Handyvertrag nicht bis zum Ende der Vertragslaufzeit behalten möchte. Man will ein neues Handy mit neuem Vertrag, geht für eine Zeit ins Ausland oder hat einfach keine Lust mehr auf seinen Anbieter. Netzwelt zeigt, ob und wie man aus einem Vertrag aussteigen kann.

Den Handyvertrag einfach loswerden?
Handyverträge sind eine klebrige Klette.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Ablöse zahlen
  2. 2Vertrag abzugeben
  3. 3Angebot gegen Nachfrage
  4. 4Verträge online vermitteln
  5. 5Die Notlösung
  6. 6Kündigung zwecklos

Handyverträge sind eine enge Fessel. Zwei Jahre Mindestlaufzeit verhindern ein spontanes Aussteigen und bei ausbleibenden Grundgebühren verstehen die Anbieter auch keinen Spaß. Schlechte Voraussetzungen für vertragsmüde Handykunden. Doch es gibt sie, die Möglichkeiten, seinem Anbieter den Rücken zu kehren.

Kündigen zwecklos. Wenn nicht zufällig gerade die Laufzeit zu Ende geht, ist eine Kündigung für eine spontane Vertragsflucht nutzlos. Einfach die Einzugsermächtigung zurückziehen und die Gebühren zurückbuchen lassen, ist jedoch auch keine gute Idee: Schon winken der Schufa-Eintrag und das Mahnverfahren.

Ablöse zahlen

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Die Anbieter machen es dem Kunden also nicht besonders leicht, sich aus einem Vertrag zu befreien. Doch es gibt Möglichkeiten. Methode Nummer eins: Sich mit dem Anbieter einigen. Eine Möglichkeit kann da ein Aufhebungsvertrag sein. Damit einigen sich Kunde und Provider, den abgeschlossenen Vertrag vorzeitig zu beenden.

Die Konditionen sind dabei Verhandlungssache. Eines ist klar: gratis kommt der fahnenflüchtige Kunde nicht aus der Sache heraus. Die ausstehenden Umsätze in Form von der Grundgebühr lassen sich die Unternehmen nur ungern durch die Lappen gehen, denn diese sind ihnen ja durch den Vertrag garantiert.

Eine mögliche Lösung könnte also so aussehen, dass der Kunde die Grundgebühr der restlichen Vertragslaufzeit auf einen Schlag zahlt und somit aus dem Vertrag entlassen ist. Ablöse wie bei Fußballspielern. Geld sparen kann man so also kaum, dafür ist man aus dem Vertrag und muss sich keine Gedanken mehr um mehrere Rechnungen pro Monat oder die pünktliche Kündigung machen. Ideal ist das jedoch noch nicht.

Vertrag abzugeben

Zum Glück gibt es noch bessere Methoden, sich aus den Vertragsfesseln zu befreien. Zumindest dann, wenn man jemanden findet, der sich für den eigenen Vertrag interessiert. Denn es gibt die Möglichkeit, einen Vertrag an jemand anderen abzugeben. Dazu braucht es zunächst das passende Gegenstück. Denn solange niemand den Vertag übernehmen will, bleiben Kosten und Verpflichtungen am Kunden kleben.

Ist ein Abnehmer gefunden, kann man vom Netzbetreiber die Formulare für die Vertragsübernahme anfordern. Dieser wird ausgefüllt wie ein normaler Handyvertrag. Der Übernehmer wird dabei genau so auf eventuelle Schufa-Einträge überprüft wie bei einem neuen Vertrag.

Angebot gegen Nachfrage

Das Problem bei der Sache: Es gibt viel mehr Menschen, die ihren Vertrag loswerden wollen, als Menschen, die Interesse an gebrauchten Handyverträgen haben. Im Internet finden sich viele Inserate wie dieses: "Ich gehe bald ins Ausland, wer möchte meinen Vertrag übernehmen, der läuft noch 12 Monate?"

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Beiträgeinsgesamt 1 Beitrag

Hey hey, und wie kommt man an so jemanden der den Vertrag übernimmt? Gibt es da Tauschbörsen, Foren oder ähnliches? Müssen Mobilfunkanbieter denn die Datenüberschreibung also die...

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