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13.08.2008
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Vorsicht HD-Falle

Einkaufsberater HDTV-Fernseher

Manuel Masiero

Checkliste: Das HDTV-Gerät von morgen

Um in einen zukunftssicheren Fernseher zu investieren, sollte man beim Kauf einige Punkte beachten. Damit ein Gerät HDTV-Sendungen mindestens in einer Auflösung von 720 Zeilen anzeigt, sollte es das "HD Ready"-Siegel tragen­. Das stellt jedoch nur die Mindestanforderung dar. Deutlich besser bedient ist man mit einem Fernseher, der auch die höchste HD-Auflösung unterstützt. Das ist bei allen Displays der Fall, die mit dem "HD Ready 1080p"-Logo geschmückt sind.

Anwender, die Wert auf einen integrierten TV-Tuner legen, sollten zudem auf das "HDTV 1080p"-Logo schauen. Beide Geräteklassen unterstützen 24-Hertz-Bildsignale, mit denen Blu-ray-Discs und HD-DVDs sowie Kinofilme gemastert sind. Arbeitet der Fernseher nicht mit dem "1080p/24"-Modus, sondern nur mit den üblichen 50 Bildern pro Sekunde, muss das Bildsignal dagegen umgerechnet werden. Bei der Videodarstellung kann sich das insbesondere bei langsamen Kameraschwenks mit Bildrucklern bemerkbar machen.

Zukunftssicher nur mit HDMI-Schnittstelle

Ohne eine Mindestausstattung an Schnittstellen geht nichts. Um HDTV-Sendungen zu empfangen, muss ein Flachbildschirm mindestens über eine DVI-Schnittstelle, besser aber über einen HDMI-Eingang verfügen. Beide Schnittstellen übertragen die Fernsehsignale digital, also verlustfrei. Und nach genau diesen Schnittstellen verlangt der Kopierschutz HDCP, mit dem Fernsehsendungen verschlüsselt werden. Zum guten Bild gehört auch der richtige Ton.

IFA-Trends 2008: Flachbildfernseher

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  • Sharp Aquos LC-XL8E
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IFA-Trends 2008: Diese Flachbild-Fernseher erwarten Sie.

Flachbildfernseher mit HDMI-1.3-Anschluss kommen dabei in den Genuss unkomprimierter Surroundsound-Formate wie Dolby True HD und DTS-HD Master Audio. Um diese Klänge von Blu-ray-Konserve auch tatsächlich hören zu können, braucht es aber neben einem passenden Lautsprechersystem auch einen mit entsprechenden Decoderchips ausgestatteten AV-Receiver.

Finger weg von einem Fernsehgerät, das weder HDMI noch DVI unterstützt. Auf letztere PC-Schnittstelle kann man zwar verzichten, weil sie in der Unterhaltungselektronik wenig verbreitet ist. Man sollte sich auch nicht mit dem Argument vertrösten lassen, dass sich hochauflösendes Fernsehen auch über den analogen Komponenteneingang empfangen lässt. Das stimmt zwar prinzipiell, allerdings ist bei analoger Verbindung die Videoqualität schlechter als bei digitaler Übertragung. Zudem schalten viele Rechteinhaber den Komponenten-Eingang ohnehin ab, um analoge Kopien ihrer HD-Videos zu verhindern.

Auch beim "HD-Ready"-Logo nicht blind zugreifen

Grundsätzlich ist es immer besser, wenn ein Fernseher HD-Auflösungen nativ anzeigen kann, also ohne sie in ein anderes Format umrechnen zu müssen. Vorsicht bei Displays, die sich mit dem "HD Ready"-Logo schmücken. Sie kommen zwar mit 720p zurecht, müssen dieses Format aber keinesfalls nativ darstellen, sondern lediglich dessen Bildsignale verarbeiten können. Ein "HD Ready"-Fernseher, dessen Auflösung beispielsweise nur mit 1.024 x 768 Pixeln angegeben wird, muss einen Film daher auf die kleine HDTV-Auflösung 720p hochrechnen. Sitzt ein leistungsfähiger Scaler im Gerät, hat das normalerweise keine Auswirkung auf die Bildqualität.


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