DVB-H-Kooperation von T-Mobile, O2 und Vodafone
Grünes Licht für gemeinsame Handy-TV-Plattform
Handy
Mobiles Fernsehen: Einer von T-Mobile, O2 und Vodafone gemeinsam betriebenen Plattform für mobile Fernsehübertragung steht nun nichts mehr im Wege. Das Bundeskartellamt genehmigte das DVB-H-Vorhaben der drei Mobilfunknetz-Betreiber.
DVB-H steht für "Digital Video Broadcasting - Handhelds" und sorgt dafür, dass sich Radio- und Fernsehsendungen an mobile Endgeräte wie beispielsweise Handys senden lassen. Der Übertragungsstandard wird wie DVB-T auf terrestrischem Weg verbreitet. Während die Bundesnetzanstalt letztere Frequenzen bereits 2004 vergab, schrieb sie Anfang 2007 auch die DVB-H-Sendeplätze aus.
DVB-H-Zusage mit Auflagen
Die Ausschreibung nahmen T-Mobile, O2 und Vodafone zum Anlass, beim Bundeskartellamt eine gemeinsame Handy-TV-Plattform zu beantragen. Der DVB-H-Fusion der drei Mobilfunkanbieter setzte die Behörde zunächst wettbewerbsrechtliche Bedenken entgegen, hat aber nun doch grünes Licht gegeben. An die Kooperation sind aber eine Reihe von Bedingungen geknüpft.
So müssen von den Unternehmen angebotene DVB-H-Geräte zum Beispiel auch andere Mobil-TV-Standards wie DMB empfangen können. T-Mobile, O2 und Vodafone wollen nun ein Programmangebot für ihre DVB-H-Kanäle zusammenstellen und Anfang 2008 damit auf den Markt kommen.
Jetzt sind Sie dran.
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