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17.09.2007
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Im Hochgeschwindigkeitszug künftig länderübergreifend online gehen

Mehr Bequemlichkeit für Bahn-Kunden

DSL-Hardware und Technik

o2-Kunden im ICE-Pech

Problematischer stellt sich die Versorgung von Zugreisenden hierzulande dar. Seit der kleinste Mobilfunknetzbetreiber o2 seine Roaming-Verträge mit T-Mobile sukzessive aufkündigt und auf sein eigenes Netz verweist, ist nicht nur die Telefonie eingeschränkt. Auch das mobile Surfen wird zum Geduldsspiel.

Hintergrund: Als die so genannten Repeater, die in einigen besonders gekennzeichneten ICE-Abteilen die Funksignale verstärken, aufgebaut wurden, gab es das Netz von o2 - ehemals bekannt als Viag Interkom - noch gar nicht. T-Mobile (D1), Vodafone (D2) und E-Plus hingegen sind auch für Fahrgäste der Bahn erreichbar und haben seinerzeit vorgesorgt. Trotz eines schrittweisen Ausbaus des eigenen Netzes werden die Funklöcher für o2-Kunden durch die Beendigung des National Roamings ständig größer. In den ICE-Zügen ist kaum noch ein Empfang möglich.

Rettung durch neue Repeater

Wenn man o2-Kunde ist, besteht erst mit einer Aufrüstung und Modernisierung der Repeater wieder Hoffnung auf ein mehr oder minder ungetrübtes Surf- und Telefoniervergnügen bei der Bahn. Wann dies jedoch in die Tat umgesetzt wird, steht nach Informationen von netzwelt zum jetzigen Zeitpunkt nicht fest. Betroffen sind übrigens auch die Nutzer der Discountmarke Fonic und des Mobilfunkangebotes des Kaffeerösters Tchibo. Beide Angebote werden über das o2-Netz realisiert.

U-Bahn bleibt totes Areal

Ein Ärgernis, welches viele Kunden der Berliner U-Bahn sicher gerne weiter in Kauf genommen hätten, fällt nun auch mit weg. Begibt man sich in den Berliner Untergrund, bricht die Verbindung innerhalb des o2-Netzes durch den Wechsel ins Netz des Roamingpartners T-Mobile regelmäßig ab und muss komplett neu aufgebaut werden. Da T-Mobile nun aber nicht mehr für diesen Kundenkreis zur Verfügung steht, gibt es jetzt nur noch einen Abbruch des laufenden Gesprächs. Die Fortsetzung erfolgt oberirdisch, insofern o2 wieder im Funkbereich liegt. Oder aber mit einem anderen Netzbetreiber.


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