Open-Source-Konverter
HandBrake: DVD-Konverter der Sonderklasse
Üppiger Speicherplatz macht es möglich: Filme müssen nicht als DVD im Regal verstauben. Auf der Festplatte des HTPCs oder Laptops Platz sparend archiviert, sind Filme wesentlich komfortabler zu handhaben. Auf gute Bildqualität und kinotauglichen Ton muss dabei niemand verzichten. HandBrake ist ein komfortables Programm, um DVDs zu konvertieren.
Inhaltsverzeichnis
- 1Besser als die Polizei erlaubt
- 2Kopieren mit Tricksereien
- 3Wahlfreiheit
- 4Download: HandBrake
Besser als die Polizei erlaubt
Handbrake ist nicht neu. Wer einen Mac hat und in der Vergangenheit schon einmal eine DVD archivieren wollte, kam an HandBrake nicht vorbei. Der Haken: HandBrake knackt die CSS-Verschlüsselung der DVD. Das Verbreiten von Programmen, die einen Kopierschutz umgehen, ist nach deutschem Recht illegal. Ob das auch für das Knacken von CSS gilt, wurde juristisch nie geklärt.
Nicht schön, aber funktionell: Die Windows-GUI
So heikel die Mac OS X-Version auch ist: Seit einiger Zeit existiert auch ein Ableger für Windows, der CSS nicht von Haus aus aushebeln kann und deshalb unbedenklich ist. Der Variante für Windows fehlt zwar die hübsche Oberfläche der Mac-Version, die Bedienung und die Funktionen sind aber ebenso gut wie beim Original.
Kopieren mit Tricksereien
Mit etwas externer Unterstützung kann aber auch die Windowsversion verschlüsselte DVDs komprimiert auf die Festplatte archivieren. Dazu müsste der User ein Tool wie AnyDVD oder das kostenlose dvd43 im Hintergrund laufen lassen, deren Verbreitung und Benutzung in Deutschland juristisch allerdings heikel ist.
Ohne Hilfe von außen scheitert die Windowsversion am CSS.
HandBrake wandelt DVDs, MPEG-Dateien oder DVD-Ordner in ein MPEG-4-Video um. Dabei steht die Wahl zwischen "normalem" Simple Profile-MPEG-4, Xvid oder H.264. In dieser Reihenfolge steigt auch die Bildqualität des Resultats. Es stehen verschiedene Container für Bild und Ton zu Auswahl, von Avi bis Matroska.
Verbotene Frucht: Die Macversion ist hübscher - aber nicht legal
Für Optionen ist reichlich gesorgt, Bildgröße, Beschneiden von schwarzen Balken, verschiedene Qualitätseinstellungen. Besonders interessant sind der hochwertige Deinterlacer und die Möglichkeit, das Bild auch mit anamorphem Seitenverhältnis zu kodieren, sodass die Auflösung von 720 mal 576 auch im 16:9-Format dargestellt werden kann.
Wahlfreiheit
Beim Ton hat HandBrake ebenfalls einiges zu bieten. Statt ausschließlich gewöhnlichem Stereo gibt es hier die Wahl zwischen Mono, Stereo, Dolby Surround, Dolby Pro Logic II und echtem Digital-Surround mit sechs Kanälen - zumindest wenn das Ausgangsmaterial dies hergibt. Die möglichen Formate sind das gebräuchliche MP3 und AAC, sowie das freie Ogg Vorbis und der DVD-Ton AC3.
Zwei Tonspuren und verschiedene Modi
Falls der Nutzer nicht selbst an den Einstellungen schrauben will, stehen einige Presets zur Auswahl, die es leichter machen, schnell ein Video umzuwandeln. So gibt es Voreinstellungen für iPods, das iPhone oder den Apple TV. Allgemeine Einstellungen für Filme oder TV-Aufnahmen gibt es zudem auch noch.

Im Laufe eines Computerlebens sammeln sich allerhand Videos auf der Festplatte. TV-Aufnahmen, Downloads aus dem Internet oder selbst mit der Videokamera aufgenomme Videos. Bei so viel Material mit bewegten Bildern folgt schnell der Ruf nach einer Möglichkeit, die Filme platzsparend zu archivieren.
Eine neue Version des Kopiertools AnyDVD HD hebelt den erst kürzlich verbesserten Kopierschutz der Blu-Ray-Disks und HD-DVDs erneut aus. Und wie es scheint, müssen sich die AACS-Entwickler noch auf mehr gefasst machen. Künftige Programmversionen von AnyDVD HD sollen laut Hersteller auch den bis dato sicheren Blu-Ray-Kopierschutz BD+ knacken können.
Mehr Details, klare Farben, weniger Bildartefakte: Mit dem Videoformat H.264 erstrahlen digitale Videos in besserer Qualität und das bei weniger Platzbedarf. Egal ob HDTV, Blu-ray und HD DVD oder Video-Podcasts - an dem neuen Videoformat führt kaum ein Weg vorbei. Was das moderne Format von DivX und Co. unterscheidet und was Sie sonst noch zu H.254 wissen sollten, erfahren Sie auf netzwelt.
Das Archivieren der eigenen Filmsammlung erfordert keine besonderen Kenntnisse. Das kostenlose HandBrake übernimmt diese Aufgabe ohne komplizierte Konfigurationen und bringt Profile mit, mit denen Filmfans die Dateien nicht nur auf dem Fernseher, sondern auch auf Apples iPod, iPhone und AppleTV.
Windows- und Linux-Anwender finden für nahezu jede Aufgabe eine Freeware-Alternative zu kostenpflichtigen Programmen. Das Angebot an kostenloser Software für den Mac hält sich zwar vergelichweise in Grenzen, bietet aber sehr brauchbare Titel. So erweitern Nutzer den Funktionsumfang um Mac OS X.
Nicht immer liegen Filme im platzsparenden und weitverbreiteten AVI-Format vor. Das kostenlose avi.NET wandelt MPEG-1-, MPEG-2-, TS- und VOB-Dateien in DivX und Xvid um. Dazu vereint die Freeware mehrere kleine Dienste und macht sich deren Fähigkeiten zunutze.





