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08.01.2009
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Fantastische Formen, geheimnisvolle Gestalten

Fototipp: Rauch fotografieren

Digitalkamera

Fototipp: Rauch fotografieren

Es gibt diese Tage, da regnet es, keine lohnenden Motive sind in Sicht oder das Geld reicht nicht, um einen ergiebigen Fototrip zu unternehmen. In diesen Momenten kommen Fotografen auf großartige Ideen, um mit wenig Aufwand in den eigenen vier Wänden effektvolle Fotos zu machen. Eine Idee dieser Art ist Rauch zu fotografieren.

Beispielbild Rauchfoto

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Experimentierfreude trifft auf Kunst. Ob es wirklich Kunst ist, muss jeder für sich selbst entscheiden, jedenfalls entstehen mit diesem Fototipp ansehnliche Fotos von interessanten Rauchfiguren. Auch wie die Farbe in den Rauch kommt, lesen Sie hier.
(Klick vergrößert.)

Die richtige Ausrüstung

Fotografiert wird in einem schwach beleuchteten Raum mit einer Digitalkamera, die volle Kontrolle über Blende, Verschlusszeit und ISO-Empfindlichkeit gewährt. Zudem ist es hilfreich, wenn mit der Kamera manuell fokussiert werden kann. Als Motivbeleuchtung dienen zwei helle Lichtquellen, die von links und rechts senkrecht ins Kamerablickfeld einleuchten. Mit einem schwarzen Stück Stoff oder einer großen schwarzen Pappe wird eine kleine Hohlkehle gebaut, die den Hintergrund für die Bilder darstellen soll.

Rauchfotografie

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Stativ und Fernauslöser geben dem Fotografen eine Hand frei, um den Rauch später gut beeinflussen zu können. Den Rauch kann man auf verschiedene Arten erzeugen. Ein ausgeblasenes Streichholz erzeugt sehr dichten Rauch für wenige Sekunden. Länger qualmen Räucherstäbchen oder -kerzen, die es in Orient-Läden in unterschiedlichen Duftarten gibt. Wer sich nicht auch noch Tage nach den Fotos am Geruch in der Wohnung stören möchte, achtet hier auf eine sorgfältige Auswahl des Aromas.

Raucher benutzen vielleicht zwei oder drei ihrer geliebten Zigaretten, wobei das bei längeren Fotoversuchen schnell ins Geld gehen dürfte. Als letztes wird noch eine feuerfeste Unterlage, zum Beispiel ein Teller, benötigt, damit glühende Duftstäbchen keinen Schaden anrichten können. Bei Fotoexperimenten mit Glut oder Feuer sei besonders darauf hingewiesen, den Fotoaufbau niemals mit brennenden Materialien unbeobachtet zu lassen.


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