Erstes kommerzielles Angebot
iPhone: Kampf der SIM-Lock-Sperre
Handy
Das iPhone beschäftigt Technikblogs, Handymagazine und die Fans mobiler Kommunikation. Dabei ist außerhalb der USA noch kein iPhone in Sicht. Umso verlockender wäre es, sich eines der Apple-Handys nach Europa zu importieren. Das Hindernis: die AT&T SIM-Sperre. Denn es ist vorgesehen, das Telefon nur mit dem amerikanischen Anbieter zu nutzen. Damit könnte jetzt Schluss sein: Es gibt das erste kommerzielle Angebot, das iPhone freischalten zu lassen.
Befreites iPhone
"iPhone SIM free" nennt sich eine Gruppe von sechs anonymen Programmierern, die sich vorgenommen haben, das iPhone zu entfesseln. Mit der Software, die sie geschrieben haben, kann das gläserne Anfasshandy mit jeder GSM-SIM-Karte benutzt werden. Die Versprechen der Entwickler klingen für ungeduldige Apple-Fans wie eine Erlösung.
Kein Warten auf den europäischen Verkaufsstart, keine Bindung an einen bestimmten Anbieter, ein freies iPhone. Am 10. September starteten die Programmierer den Vertrieb der Lock-free-Software. die "iPhone-SIM-free"-Software wird über verschiedene Anbieter in unterschiedlichen Ländern vertrieben. Der deutsche Händler heißt "1digitalphone".
Die Lizenzen kosten landesabhängig zwischen 50 und 100 Dollar pro iPhone. Soweit die guten Nachrichten. Die schlechten relativieren die mögliche Vorfreude deutscher iPhone-Käufer jedoch wieder: Denn zum einen sind die Lizenzen laut des deutschen Händlers zurzeit ausverkauft. Der zweite Grund wiegt noch schwerer. Das Unlocking steht auf wackeligen Beinen.
Ungewisse Zukunft
So wird zwar garantiert, dass die Software funktioniert, dies gilt jedoch nur für den "Jetzt"-Stand. Eine Garantie, dass die Freischaltung in Zukunft nicht von Apple mit einem Firmwareupdate wieder überschrieben wird, gibt "iPhone SIM free" ausdrücklich nicht. Auch über die Legalität des Unterfangens gibt es momentan keine Gewissheit.
In den USA ist der Verkauf von Unlock-Software an Endkunden durch das "Digital Millennium Copyright Act" verboten. Die Rechtslage in Europa ist zum momentanen Zeitpunkt unklar. Es steht jedoch fest, dass das Freischalten gegen die Vertragsbedingungen mit Apple beziehungsweise AT&T verstößt. Ein anderer Anbieter für iPhone-Freischaltungen, UniquePhones, hat seinen Verkaufsstart wegen einer juristischen Androhung von AT&T verschoben.
Doppelt zahlen
Ein weiterer Pferdefuß: Eine Aktivierung des iPhones ist in jedem Fall nötig, sodass die horrenden AT&T-Grundgebühren unvermeidbar sind, zusätzlich zu den Telefonkosten der tatsächlich benutzten SIM-Karte. "Sie unterschreiben einen Zweijahres-Vertrag, sie sind verpflichtet, die Gebühren zu zahlen", sagte AT&T-Sprecher Mark Siegel. Deshalb und wegen der unsicheren Rechtslage und Zukunftssicherheit dürfte es sich zurzeit kaum lohnen, ein iPhone aus den USA zu organisieren und freizuschalten.
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@ Redaktion: Bitte vorher genau informieren, bevor ihr einen Artikel publiziert. Durch einen Hack des Simlocks muss man eben KEINE Grundgebühr bezahlen und das iPhone muss nicht über iTunes aktiviert werden.
Normales Prozedere: Man kauft ein iPhone im Laden/Apple Store/ Telefonshop/online, verbindet es mit dem PC/Apple, iTunes öffnet sich und erst DANN wird ein Vertrag abgeschlossen !
Es gibt allerdings schon einige Mittel und Wege dies zu umgehen und so kommt es eben zu keinem Vertragsabschluss und so ist man in der Lage das iPhone um 399 $ OHNE weitere Folgekosten (sprich: abgeschlossener Vertrag) zu erwerben. De facto ist dies ein sehr guter Preis für ein unsubventioniertes Telefon.
Weitere Informationen für Interessierte: How to software unlock iPhone iUnlock - ModMyiPhone - Wiki
Hallo!
Zitat aus den F.A.Q. von iPhone SIM Free:
Zitat:
;)
Gut möglich, dass es mit anderen Mitteln auch anders geht.
Allerdings darf man dann die vertragsrechtlichen Aspekte auch nicht außer acht lassen. Schließlich "kauft" man ein Handy mit zweijahres-Vertrag. Möglich, dass man gegen die Vertragsbedingungen verstößt, wenn man den subventionierenden Provider mutwillig umgeht.
Gruß
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