Fototipp: Makrospotlight

Wie soll das eigentlich funktionieren?

Aus der Pappe entsteht mit etwas Klebeband und einer Schere ein passgenauer Aufsatz für den Blitz. Wer eine andere Lichtquelle verwendet, bastelt den Aufsatz entsprechend. Mittig wird ein kleines Loch für die Kugelschreiberhülle gestochen, das mit Klebeband verstärkt deutlich länger hält. Nun gilt es noch die Lücken um das Loch lichtdicht zu versiegeln und fertig ist unser selbstgebauter Lichtformer.

In der Theorie hinter dem ganzen Vorhaben geht es darum, ausschließlich das Motiv zu beleuchten und den Hintergrund so in Dunkelheit verschwinden zu lassen. Dazu ist es wichtig, dass die verwendete Lichtquelle stärker ist als die Umgebungshelligkeit. Es ist also nicht empfehlenswert, bei strahlendem Sonnenschein loszuziehen, um das perfekte Foto mit dieser Technik zu erhaschen. Leichte Bewölkung oder schattige Orte bieten da deutlich bessere Voraussetzungen.

Makrofotografie
Die offene Blende 5.6 lässt zu viel Umgebungslicht mit in die Belichtung einfließen. In Folge dessen hebt sich das Hauptmotiv nicht wie gewollt stark genug vom Hintergrund ab. Ein Abblenden auf Blende 16 bringt da wesentlich mehr Erfolg und die Blüte ist perfekt auf schwarzem Hintergrund freigestellt.

Die Belichtungseinstellungen werden dann so gewählt, dass das Umgebungslicht keinerlei Einfluss auf das spätere Foto nehmen kann. Starkes Abblenden, das Erhöhen der verwendeten Blende und die Wahl einer niedrigen ISO-Empfindlichkeit - ISO 100 ist meistens ausreichend - sind die ersten Schritte zum Erfolg. Die Verschlusszeit wird entsprechend der kürzesten Blitzsynchronzeit der Kamera gewählt, meistens ist das 1/125 oder 1/250 Sekunde.

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Hier mal ein paar der Bilder in voller Auflösung. http://freenet-homepage.de/data4u/makro1_900.jpg http://freenet-homepage.de/data4u/makro2_900.jpg ...

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