Makromotive gekonnt in Szene setzen
Fototipp: Makrospotlight
Makrofotografie begeistert durch vergrößerte Ansichten ganz kleiner Dinge. Gerade bei Insekten eröffnet sich oft eine unbekannte Welt voller interessanter Geschöpfe. Mit der richtigen Beleuchtung erhalten Makrofotos eine zusätzliche Portion Dramatik. Netzwelt über ganz wenig Licht für ganz viel Wirkung.

Inhaltsverzeichnis
- 1Was wird benötigt?
- 2Wie soll das eigentlich funktionieren?
- 3Los geht's
Was wird benötigt?
Neben ein wenig Bastelgeschick wird für die beschriebene Aufnahmetechnik eine makrotaugliche Digitalkamera mit manueller Kontrolle über Blende, Verschlusszeit und ISO-Empfindlichkeit benötigt. Dazu ist ein entfesselter Blitz oder eine starke Lichtquelle, eine helle Taschenlampe zum Beispiel, nötig. Ein entfesselter Blitz wird entweder ohne oder mit Kabel durch die Kamera gezündet, es gibt viele verschiedene Arten, einen Blitz mit der Kamera zu synchronisieren.
Makro-Spotlight
Das Schwarz bildet für viele Szenen einen tollen Rahmen. Und das Beste daran: keine Bildbearbeitung nötig, alles durch Fotografie entstanden.
In Photoshop würde das kaum besser gelingen. Vor allem geht es aber nicht so schnell, wie die simple Aufnahme mit dem Makro-Spotlight.
Aus der Pappe ist ein Aufsatz für den Blitz entstanden. In der Mitte kann Licht nur noch durch die kleine Öffnung strahlen. Es ist darauf zu achten, dass sonst wirklich kein Licht durch die Pappe kommt.
Kaum zu glauben, dass der Hintergrund eigentlich vom hellen Tageslicht beleuchtet ist. Die besondere Aufnahmetechnik macht es möglich.
Die Materialien sind einfach und nicht teuer. Einen alten Kugelschreiber hat fast jeder bei sich herumliegen.
Sitzt perfekt, sieht aber auch ein wenig ungewohnt aus. Unter dem weißen Klebeband auf der Front ist natürlich auch schwarze Pappe. Das Licht kann nun nur noch durch das weiße Röhrchen gelangen.
Oft werden feine Details, wie die Härchen dieser Spinnenbeine, erst durch die spezielle Beleuchtung so richtig deutlich.
Ein Stativ ist auch bei diesem Fototipp wieder Grundvorausetzung für erfolgreiche Ergebnisse. Das Bastelmaterial beschränkt sich auf etwas Klebeband, ein Blatt dunkle lichtdichte Pappe und einen ausgedienten Kugelschreiber. Von dem Kugelschreiber wird nur die Hülle benötigt, die zunächst mit einer kleinen Metallsäge in zwei Teile geschnitten wird. Das Schöne an der Kullihülle ist, dass gleich zwei Aufsätze mit verschiedenem Durchmesser entstehen, die verschiedene Effektstärken bewirken.

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Hier mal ein paar der Bilder in voller Auflösung. http://freenet-homepage.de/data4u/makro1_900.jpg http://freenet-homepage.de/data4u/makro2_900.jpg ...