IFA 2007 - die Highlights auf einen Blick
Starker Trend: Mobiles Surfen im Web
Mobiles Internet ist weiter auf dem Vormarsch und schon längst nicht mehr nur für Geschäftskunden interessant. Kein Wunder, denn die Möglichkeit, E-Mails unterwegs abzurufen und mobil im Web zu surfen, macht wegen stetig sinkender Preise und steigender Übertragungsgeschwindigkeiten immer mehr Spaß. Neben Branchengrößen wie O2 und Vodafone verzeichnet vor allem T-Mobile einen starken Zuwachs an Kunden: So soll die Anzahl der Nutzer des "web'n'walk"-Services auf mittlerweile 1,5 Millionen gestiegen sein. Damit es auch künftig beim Surfen nicht zu Engpässen kommt, wird das Netz weiter kräftig ausgebaut. So will T-Mobile den schnellen UMTS-Standard HSDPA bis Ende 2007 von 3,6 MBit/s auf 7,2 MBit/s verdoppeln.
HD-DVD und Blu-ray unter einer Haube
Soll es HD-DVD oder doch lieber Blu-ray sein? Wer sich nicht für einen der beiden DVD-Nachfolger entscheiden kann, aber trotzdem nicht auf HD-Filme verzichten will, wurde auf den IFA-Ständen von LG und Samsung fündig: Die koreanischen Hersteller zeigten dort ihre Hybrid-Player, die sowohl HD-DVDs als auch Blu-ray-Discs abspielen.
Samsungs Multitalent BD-UP5000 punktet gegenüber der Konkurrenz mit 1080p24-Support und vollständiger Unterstützung beider HD-Formate. Der LG BHD-100 kommt zwar nicht mit dem Interaktivitäts-Feature HDi, kann HD-DVD-Videos aber trotzdem problemlos abspielen. Beide Player sollen rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft 2007 erscheinen, gehen mit Preisen um die 900 Euro allerdings nicht als Schnäppchen durch.
Hybrid-Player wie der LG BHD-100 spielen HD-DVDs und Blu-ray-Discs ab und lösen damit das Formatproblem auf elegante Weise.
HD-DVD-Player für 400 Euro
Wer es günstiger haben will, muss sich auf ein Format beschränken. Passende Player gibt es aber schon für vergleichsweise wenig Geld: Hier macht sich besonders Toshiba mit einer aggressiven Preispolitik beim Kunden beliebt und hat pünktlich zur IFA die dritte Generation seiner HD-DVD-Player vorgestellt. Während das mit 300 Euro sehr günstige Einsteigergerät HD-A3 nur die 1080i-Auflösung beherrscht, verarbeiten die Kollegen HD-A30 und HD-A35 auch 1080p-Material. Damit beugen die rund 400 und 500 Euro teuren Geräte lästigen Bildrucklern vor.
HDMI 1.3 wird zum Standard
Die Verbindung zwischen Abspielgerät und Display übernimmt beim HD-A35 die HDMI-Schnittstelle in der Version 1.3 - ebenso wie bei fast allen Neuerscheinungen unter den Playern. Im Gegensatz zum Vorgänger bietet HDMI 1.3 eine höhere Farbtiefe und einen vergrößerten Farbraum. Zudem lassen sich über diese Schnittstelle die neuen Audioformate Dolby truHD und DTS-HD Master Audio abspielen.
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