Überallfernsehen gewinnt an Fahrt

Harz und Nordrhein-Westfalen

ARD - Das Erste, arte, Phoenix, Eins Festival, RBB Fernsehen, MDR Fernsehen und WDR Fernsehen sowie ZDF, 3sat, KiKa/ZDFdokukanal und ZDFinfokanal sind in allen drei Bundesländern identisch. In Sachsen wird zudem das Bayerische Fernsehen, in Sachsen-Anhalt NDR Fernsehen und in Thüringen Hessen Fernsehen übertragen. Voraussichtlich Mitte kommenden Jahres sollen Südthüringen und der Norden Sachsen-Anhalts die letzten Stationen beim DVB-T Ausbau in Mitteldeutschland bilden.

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Ebenfalls am 9. Oktober wird der Raum Göttingen und der Harz mit digitalen TV-Programmen aus der Luft versorgt. Dazu werden die Senderstandorte Torfhaus/Harz und Brocken digitalisiert. Insgesamt sollen 13 öffentlich-rechtliche Programme mit von der Partie sein. Im Detail betrifft dies ARD - Das Erste, arte, Phoenix, Eins Extra, ZDF, 3sat, KiKa/ZDFdokukanal, ZDFinfokanal, NDR Fernsehen, WDR Fernsehen, MDR Fernsehen und Hessen Fernsehen. In Nordrhein-Westfalen sind ebenfalls noch weitere Aufschaltungen vorgesehen. Zunächst werden das Sauer- und Siegerland ab 13. November versorgt. Kanal 27 wird für das WDR-Paket, Kanal 30 für die Programme des ZDF und Kanal 60 für weitere Sender der ARD verwendet. Am 20. November folgt der Großraum Aachen sowie Südwestfalen, Senderstandorte sind Stollberg/Donnerberg und Aachen.

DVB-T-Karte
DVB-T-Versorgung in der Übersicht

Die Kanalnutzung sieht wie folgt aus: ZDFvision belegt Kanal 26, das WDR-Paket sendet auf Kanal 37 und weitere ARD-Sender funken über Kanal 50. Schon seit 12. Juni sind ebenfalls 13 Sender von ARD und ZDF von den Standorten Baumberge und Münsterland in der gleichnamigen NRW-Region über die Hausantenne zu empfangen. Bereits zwei Wochen früher, am 29. Mai, wurde Ostwestfalen an das digitale terrestrische Fernsehen angeschlossen.

Saarland und Südwesten folgen

Noch keine genauen Termine liegen für die Umstellungen im Saarland sowie weiteren Teilen von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz vor. Voraussichtlich am 27. November soll Oberschwaben, die Bodensee-Region und der Bereich Alb-Donau bis zur westlichen Schwäbischen Alb auf digitalen Empfang umgestellt werden. Als Standorte sollen Ulm, Raichenberg (bei Albstadt), Höchsten (bei Ravensburg) sowie Donaueschingen zum Zuge kommen. Schon eine Woche später, am 4. Dezember, sollen weitere Teile des Schwarzwaldes und Baden-Baden umgerüstet werden. Im benachbarten Rheinland-Pfalz sollen zu diesem Zeitpunkt der südöstliche Hunsrück, Teile von Rheinhessen sowie die Standorte Donnersberg und Kettrichhof (bei Pirmasens) nur noch digitale Signale funken.

In der Süd- und Vorderpfalz sowie im Großraum Kaiserslautern und im Rhein-Main-Gebiet sind Frequenzänderungen und Standortverlagerungen angekündigt. Voraussichtlich Ende September will der zuständige Südwestrundfunk (SWR) einen genauen Fahrplan für die Umstellungen in diesen Gebieten präsentieren. Die oberrheinische Tiefebene, Teilgebiete entlang des Hochrheins und Freiburg sowie der mittlere Schwarzwald wurden am 10. Juli digitalisiert. Von den Standorten Hochrhein (nördlich von Bad Säckingen), Freiburg (Totenkopf) sowie Brandenkopf (nördlich von Hausach) sind seither 13 Programme in digitaler Qualität auf Sendung. Neben ARD - Das Erste, Phoenix, arte und EinsPlus betrifft dies auch SWR Fernsehen, Bayerisches Fernsehen, HR Fernsehen und WDR Fernsehen auf den Kanälen 52 und 39 sowie das übliche Bouquet des ZDF auf Kanal 33.

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