IFA 2007: Die interessantesten Notebooks
Aktuelle Notebooks im Test
Samsung: Gegen Bakterien und Übergewicht
Zweifellos eines der Highlights in Samsungs aktueller Modellpalette ist das mattschwarze X22-Pro von Samsung. Obwohl es mit seinem 14,1-Zoll-Display mehr Bildfläche bietet als ein Subnotebook mit 12,1 oder 13,3 Zoll, belastet es die Waage mit gerade einmal 2,18 Kilogramm. Eine so genannte Hybrid-Festplatte aus eigener Produktion soll dank integriertem Flash-Speicher das Ansprechverhalten unter Windows Vista beschleunigen.
Vermutlich geht die Anzahl derer, die aufgrund einer dreckigen Tastatur eine schlimme Krankheit erlitten, gegen Null. Das hindert die Koreaner jedoch nicht daran, die antibakteriellen Eigenschaften ihrer neuen Notebook-Keyboards hervorzuheben. Immerhin wird dieses Detail sicherlich den ein oder anderen Hypochonder beruhigen. Beruhigend sind auch die Leistungsreserven des Intel Core 2 Duo mit zwei Gigahertz sowie des Ati Mobility Radeon HD 2400, der bei gemäßigten Qualitätseinstellungen auch aktuelle Spiele ruckelfrei zulässt.

Wie beim LG R500 steht ein HDMI-Port bereit, der sowohl Audio- als auch Videodaten an ein "HD Ready"-Endgerät schicken kann. Wie bei Samsung üblich stecken die Innereien in einem Gehäuse aus einer Magnesium-Legierung, darunter Bluetooth und leistungsfähiges "n"-WLAN. Vielen Konkurrenten dürfte die lange Laufzeit von bis zu acht Stunden Kopfschmerzen bereiten - ein Verdienst des mitgelieferten Hochleistungsakkus. Preise für das ab September erhältliche X22-Pro nennt der Hersteller noch nicht.
Noch im hinlänglich bekannten Silber-Schwarz der früheren Design-Generation gibt sich das X65-Pro. Für die 15,4-Zoll-Klasse liefert das Display beachtliche 1.680 x 1.050 Pixel, die ganz im Gegensatz zum mittlerweile leider gängigen Usus hinter einer matten, nicht spiegelnden Oberfläche stecken. Zum umfangreichen Repertoire an schnurlosen und verkabelten Schnittstellen zählen Bluetooth, WLAN "n", Gigabit-Ethernet und HDMI.

Auch das für die Mittelklasse hochauflösende
Display des Samsung X65 spiegelt nicht.
Für vehementen Vortrieb sorgt ein auf 2,2 Gigahertz getakteter Intel Core 2 Duo, mit zwei Gigabyte Arbeitsspeicher kommt auch das vorinstallierte Windows Vista nicht zu kurz - zumindest in der momentan gelisteten Variante X65-Pro T7500 "Bekumar". Diese verfügt außerdem über Nvidias DirectX-10-Grafikchip GeForce 8600M GS und einen eingebauten Fingerabdruckscanner. Der unverbindliche Preis von 1.699 Euro erscheint stimmig, zumal das X65-Pro mit nicht einmal zweieinhalb Kilogramm zu den leichtesten Notebooks der 15,4-Zoll-Klasse gehört.
IFA 2007: Die interessantesten Notebooks
Zweifellos eines der Highlights in Samsungs aktueller Modellpalette ist das mattschwarze X22-Pro von Samsung. Obwohl es mit seinem 14,1-Zoll-Display mehr Bildfläche bietet als ein Subnotebook mit 12,1 oder 13,3 Zoll, belastet es die Waage mit gerade einmal 2,18 Kilogramm.
Ein Argument, das besonders Vielschreiber überzeugen und den Mitbewerbern den ein oder anderen Kunden streitig machen könnte. Dennoch blieb genügend Platz für eine ausgewachsenes Keyboard mit großen Standardtasten.
Für die zahlreichen Pfunde ist in erster Linie der ausladende 19-Zoll-Bildschirm verantwortlich, der einfach einem handelsüblichen TFT-Monitor entliehen wurde. Anbetracht der zum Teil starken Qualitätsunterschiede zwischen PC- und Notebook-Display kein ungeschickter Schachzug.
Mehr drin als gewöhnlich ist auch beim R500. Obwohl sich normalerweise nur große Notebooks ab 17 Zoll einen separaten Nummernblock vorbehalten, stattet LG hier ein Mittelklasse-Modell mit 15,4 Zoll damit aus.
Auf martialische Art und Weise wirbt Toshiba um die Käufergunst, mit Samurai-Allüren, Kämpferweisheiten und Waffengeklirr.
Zum groß Rauskommen lädt das S900 ein. Allerdings liefert das stolze Gewicht von fast sechs Kilogramm eher wenig Ansporn, mit dem Notebook vor die Tür zu kommen.
Wie schon Asus beim ersten SideShow-Notebook der Welt, kürt auch LG einen Neben- zum Hauptdarsteller.
Trotz der klobigen Ausmaße und einem auf Dauer wenig tragbaren Gewicht von fast viereinhalb Kilogramm ist es von einem ästhetischen Klotz am Bein weit entfernt.
Ein kaum weniger ansehnliches Design liefert dagegen das Qosmio G40, ein Trumm von einem Notebook und ein Traum für Freunde der geplegten Unterhaltung.
SideShow steht für eine Zusatzfunktion von Windows Vista, die den Zugang auf kleinere Programme oder Gadgets ohne Hochfahren des Betriebssystem gestattet. Zu diesem Zweck wird beim R200 ein kleines Zweit-Display mit zusätzlichen Schaltern auf dem schwarz glänzenden Deckel platziert.
Noch im hinlänglich bekannten Silber-Schwarz der früheren Design-Generation gibt sich das X65-Pro. Für die 15,4-Zoll-Klasse liefert das Display beachtliche 1.680 x 1.050 Pixel, die ganz im Gegensatz zum mittlerweile leider gängigen Usus hinter einer matten, nicht spiegelnden Oberfläche stecken.
Dabei geht es gar nicht um das erste echte Lichtschwert der Welt, sondern um etwas viel weltlicheres - Gamer-Notebooks.
Die X200-Serie zeichnet sich vor allem durch ein extravagantes Design und schnelle Spielegrafik aus.
Zum umfangreichen Repertoire an schnurlosen und verkabelten Schnittstellen zählen Bluetooth, WLAN n, Gigabit-Ethernet und HDMI.
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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Samsung Notebook hier.
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