Das können die neuen tragbaren PCs
IFA 2007: Die interessantesten Notebooks
Die diesjährige IFA ist nicht nur ein Festival der großen Full-HD-Displays, sondern auch der etwas kleineren Bildflächen. Denen von Notebooks beispielweise, denn fast jeder Hersteller von Flachbildfernsehern stellt auch eigene mobile PCs zur Schau. Netzwelt war vor Ort und zeigt einige der interessantesten Modelle von 12,1 bis 19 Zoll.

IFA 2007: Die interessantesten Notebooks
Zweifellos eines der Highlights in Samsungs aktueller Modellpalette ist das mattschwarze X22-Pro von Samsung. Obwohl es mit seinem 14,1-Zoll-Display mehr Bildfläche bietet als ein Subnotebook mit 12,1 oder 13,3 Zoll, belastet es die Waage mit gerade einmal 2,18 Kilogramm.
Ein Argument, das besonders Vielschreiber überzeugen und den Mitbewerbern den ein oder anderen Kunden streitig machen könnte. Dennoch blieb genügend Platz für eine ausgewachsenes Keyboard mit großen Standardtasten.
Für die zahlreichen Pfunde ist in erster Linie der ausladende 19-Zoll-Bildschirm verantwortlich, der einfach einem handelsüblichen TFT-Monitor entliehen wurde. Anbetracht der zum Teil starken Qualitätsunterschiede zwischen PC- und Notebook-Display kein ungeschickter Schachzug.
Mehr drin als gewöhnlich ist auch beim R500. Obwohl sich normalerweise nur große Notebooks ab 17 Zoll einen separaten Nummernblock vorbehalten, stattet LG hier ein Mittelklasse-Modell mit 15,4 Zoll damit aus.
Auf martialische Art und Weise wirbt Toshiba um die Käufergunst, mit Samurai-Allüren, Kämpferweisheiten und Waffengeklirr.
Zum groß Rauskommen lädt das S900 ein. Allerdings liefert das stolze Gewicht von fast sechs Kilogramm eher wenig Ansporn, mit dem Notebook vor die Tür zu kommen.
Wie schon Asus beim ersten SideShow-Notebook der Welt, kürt auch LG einen Neben- zum Hauptdarsteller.
Trotz der klobigen Ausmaße und einem auf Dauer wenig tragbaren Gewicht von fast viereinhalb Kilogramm ist es von einem ästhetischen Klotz am Bein weit entfernt.
Ein kaum weniger ansehnliches Design liefert dagegen das Qosmio G40, ein Trumm von einem Notebook und ein Traum für Freunde der geplegten Unterhaltung.
SideShow steht für eine Zusatzfunktion von Windows Vista, die den Zugang auf kleinere Programme oder Gadgets ohne Hochfahren des Betriebssystem gestattet. Zu diesem Zweck wird beim R200 ein kleines Zweit-Display mit zusätzlichen Schaltern auf dem schwarz glänzenden Deckel platziert.
Noch im hinlänglich bekannten Silber-Schwarz der früheren Design-Generation gibt sich das X65-Pro. Für die 15,4-Zoll-Klasse liefert das Display beachtliche 1.680 x 1.050 Pixel, die ganz im Gegensatz zum mittlerweile leider gängigen Usus hinter einer matten, nicht spiegelnden Oberfläche stecken.
Dabei geht es gar nicht um das erste echte Lichtschwert der Welt, sondern um etwas viel weltlicheres - Gamer-Notebooks.
Die X200-Serie zeichnet sich vor allem durch ein extravagantes Design und schnelle Spielegrafik aus.
Zum umfangreichen Repertoire an schnurlosen und verkabelten Schnittstellen zählen Bluetooth, WLAN n, Gigabit-Ethernet und HDMI.
Toshiba: Samurai und weiße Westen
Auf martialische Art und Weise wirbt Toshiba um die Käufergunst, mit Samurai-Allüren, Kämpferweisheiten und Waffengeklirr. Dabei geht es gar nicht um das erste echte Lichtschwert der Welt, sondern um etwas viel Weltlicheres - Gamer-Notebooks. Die X200-Serie zeichnet sich vor allem durch ein extravagantes Design und schnelle Spielegrafik aus.
Ein echter Blickfang, und im Gegensatz zu den optisch bisher eher zurückhaltendenen Toshiba-Notebooks ein regelrechter Gefühlsausbruch, ist die glänzende Rückseite im rot-schwarzen Wellenmuster. Unterstrichen wird der leicht aggressive Touch von roten LED im Innenraum. Genügend Performance für aktuelle Games liefert der Mobiles Gaming-Geschoss: Cyber-System SR17 im TestGeForce 8700M GT. Zwar nicht die Top-Variante mit einem halben Gigabyte Speicher, aber dennoch das Schnellste, was Nvidia derzeit an mobiler DirectX-10-Grafik zu bieten hat.
Gemessen an der zu erwartenden Leistung erscheint auch die Preisgestaltung wie eine Kampfansage an die Konkurrenz. Denn schon ab einer unverbindlichen Preisempfehlung von etwa 1.700 Euro gibt es ein umfangreich ausgestattetes 17-Zoll-Gerät mit 1.680 x 1.050 Pixeln, zwei Gigahertz Dual-Core-Power, zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und zwei Fesplatten mit einer satten Gesamtkapazität von 240 Gigabyte.
Wie das kleinere Satellite A200 mit 15,4-Zoll-Display verfügt auch das Satego beziehungsweise Satellite X200 über ein ganz spezielles Touchpad, das auf Fingerdruck leuchtet und zusätzliche Funktionen bereitstellt. Neben einem praktischen separaten Nummernblock gehört noch ein eingebautes Lautsprecher-System des Audiospezialisten Harman Kardon mit Subwoofer zur Serienausstattung.

Ein kaum weniger ansehnliches Design liefert dagegen das Qosmio G40, ein Trumm von einem Notebook und ein Traum für Freunde der gepflegten Unterhaltung. Trotz der klobigen Ausmaße und des auf Dauer wenig tragbaren Gewichts von fast viereinhalb Kilogramm ist es von einem ästhetischen Klotz am Bein weit entfernt. Dafür sorgen das glänzend weiße Interieur, der Deckel in Klavierlack-Optik und kleine feine Alu-Applikationen.
In Sachen Spiele-Leistung fällt die verbaute Nvidia-Grafik GeForce 8600M GT allerdings etwas hinter den Gamer-Notebooks der X200-Serie zurück. Doch das kompensiert das G40 durch seine luxuriöse Ausstattung: 17-Zoll-Display mit 1.920 x 1.200 Pixeln, 400 Gigabyte Festplattenspeicher sowie Lautsprecher und Subwoofer von Harman Kardon. Zu guter Letzt kommt ein HD DVD-Laufwerk für hochauflösende Filme hinzu, das leider auch einen entscheidenden Beitrag zur happigen Preisempfehlung von mindestens 2.999 Euro leistet.

Sagen Sie Ihre Meinung!