UltraExplorer, tabbyFile und xplorer2 im Vergleich
Datei-Manager: Alternativen zum Windows Explorer
Moritz Zielenkewitz
tabbyFile: Vielseitig und vielseitig
Der erste Manager im Teilnehmerfeld ist tabbyFile. Sein Markenzeichen trägt dieses Programm bereits im Namen: Wie bei Firefox und Co. können verschiedene Ordner und Laufwerke in eigenen Tabs angezeigt werden. Diese erscheinen wie bei einem Browser nebeneinander in der Bedienleiste.
Zwei dieser Tabs können dann in der Hauptansicht nebeneinander angezeigt werden, Drag-and-Drop wird so vom Gedulds- zum Kinderspiel. Auch was die weiteren Funktionen betrifft, orientiert sich tabbyFile an den Browsern: Ordner können als Favoriten gespeichert und so schnell im eigenen Tab aufgerufen werden - eine Wohltat bei häufig benutzten Verzeichnissen.

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Lässt sich bedienen wie ein Browser: tabbyFile.
(Klick vergrößert.)
Ein weiteres Schmankerl ist der Dateitypenfilter: Im aktiven Fenster können so nur die gewünschten Typen und Formate aufgelistet werden, *.exe etwa zeigt nur ausführbare Dateien an. Wird tabbyFile minimiert, verschwindet er platzsparend im System Tray. Auch sonst schont die Freeware das System: Gerade einmal 1,3 Megabyte Arbeitsspeicher halten tabbyFile bei Laune.
Sämtliche Tastaturkürzel für die Bedienung von tabbyFile können individuell angepasst werden, weitere Einstellungen werden in Options > Preferences vorgenommen. Abgerundet wird der positive Eindruck von tabbyFile noch durch die aufgeräumte Oberfläche: Der Nutzer wid nicht mit Icons und Symbolen überfordert, die Funktionen sind sinnvoll angeordnet.
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