Notebook aufrüsten: Erweiterungskarten im Überblick
Zusatzanschlüsse
Handy-Funktionen
Für mehr Freiheit in Regionen jenseits von WLAN-Hotspots und DSL-Verfügbarkeit sorgt eine Online-Verbindung per UMTS. Obwohl in erster Linie für das mobile Internetsurfen via Handy gedacht, funktioniert die Technik auch mit dem Notebook. Nicht selten hat der Mobilfunknetzbetreiber die passenden Karten bereits in der Hinterhand.
Diese gibt es sowohl im PCMCIA- als auch ExpressCard-Format, zu Preisen ab mindestens 100 Euro. Bessere Modelle können weit über 200 Euro kosten, beherrschen dafür jedoch alle gängigen GSM- und GPRS-Mobilfunkstandards sowie das flottere UMTS-Verfahren HSDPA.

Jenseits von WLAN-Hotspots und DSL-Verfügbarkeit
kann eine UMTS-Karte beim Internetsurfen aushelfen.
Gerade bei besonders kleinen Notebooks, so genannten Subnotebooks, sind die wenigen vorhandenen USB-Ports schnell belegt. Abhilfe schaffen Steckkarten mit zwei bis vier zusätzlichen Anschlüssen. PCMCIA-Modelle sind schon unter 15 Euro zu haben, ExpressCard-Pendants für circa das Doppelte. Mit vergleichbaren Anschaffungskosten muss auch bei nachträglichen FireWire-Erweiterungen gerechnet werden.
Praktische Speicherkartenleser kommen in der Serienausstattung von Notebooks mittlerweile sehr häufig vor. Falls nicht oder Unterstützung für einen bestimmten Medien-Typ fehlt, CompactFlash oder xD beispielsweise, wird man auch hier im Zubehörhandel fündig - zu Preisen ab etwa zehn Euro (PCMCIA) und 25 Euro (ExpressCard).

Beim Umgang mit großen Datenmengen, die nicht auf die Notebook-Festplatte passen, ist eine bei Mobilrechnern eher seltene "eSATA"-Schnittstelle von Vorteil: Externe Festplatten mit dem entsprechenden Anschluss bieten eine deutlich höhere Transferleistung gegenüber USB 2.0. Ein PCMCIA-Upgrade ist ab etwa 20 Euro erhältlich, bei ExpressCard werden es ungefähr zehn Euro mehr.
Sonderfall SD IO
Bei PDAs und Pocket PCs ist ein Erweiterungssteckplatz für SD-IO-Karten gang und gäbe, bei Notebooks gehört Toshiba hingegen zu den wenigen Herstellern, die noch diese Option anbieten. Das Angebot an Geräten ist üppig und reicht von GPS-Empfängern über Kameras bis hin zu Strichcode-Scannern. Problem: Die meisten SD-IO-Erweiterungen sind ausschließlich für PDAs und Pocket PCs bestimmt und funktionieren nicht mit herkömmlichen PC-Betriebssystemen.

Geräte für SD IO sind meist PDAs und
Pocket PCs vorbehalten. (Foto: Reichelt)
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Geräte für SD IO sind meist PDAs und Pocket PCs vorbehalten. (Foto: Reichelt)
