Notebook aufrüsten: Erweiterungskarten im Überblick

Spiele- und Profi-Sound

Netzwerk

Wer sich viel in verkabelten Heim-, Computerspiel- oder Unternehmensnetzwerken, so genannten LANs herumtreibt, weiß eine schnelle Leitung zu schätzen. Doch nicht selten beschränkt der eingebaute Notebook-Anschluss die Bandbreite auf 100 Megabit pro Sekunde. Angesichts der weiten Verbreitung von zehn Mal schnellerem Gigabit-Ethernet ein echtes Manko - doch zum Glück ein leicht zu behebendes. ExpressCard- und PCMCIA-Adapter mit 1.000 Megabit zum Nachrüsten gibt es bereits unter 20 Euro.

Bei PDAs und besseren Handys gehört die schnurlose Kommunikation mit anderen (mobilen) Geräten via Bluetooth zum guten Ton, doch bei Notebooks nicht unbedingt zur Serienausstattung. Entsprechende Erweiterungen für PCMCIA sind ab ungefähr 20 Euro erhältlich, für ExpressCard sind sie allerdings Mangelware. Bluetooth-fähige Mini-Sticks mögen zwar nicht die sauberste Lösung sein, kosten aber weniger und passen an jedes Notebook mit USB-Schnittstelle.

Gigabit-Ethernet-Upgrade
Gigabit-Ethernet lässt sich sehr günstig nachrüsten.

Für ein Wireless-LAN-Upgrade besteht im Grunde keine Notwendigkeit, denn das Netzwerken ohne Kabel beherrscht inzwischen jedes einigermaßen aktuelle Notebook. Eine zusätzliche Karte kann aber dennoch von Vorteil sein: Zum Beispiel, wenn der gebotene Übertragungsstandard nicht mit dem des Routers harmoniert oder wenn man leistungsfähigeres 802.11-n-WLAN zurückgreifen möchte. Letzteres kann allerdings schnell mit über 70 Euro zu Buche schlagen.

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Wer lediglich die eingebauten Lautsprecher des Notebooks nutzt oder es über einen digitalen Ausgang an einer Hi-Fi-Anlage betreibt, der kommt ohne eine kostspielige Klang-Nachrüstung aus. Doch leider lässt die Qualität der eingebauten Hardware meist stark zu wünschen übrig und nicht jedes Gerät beherrscht die nahezu verlustfreie Weitergabe von Audiosignalen.

Sound Blaster X-Fi Xtreme Audio Notebook
Besonders für Notebook-Gamer interessant:
Upgrade-Soundkarte für EAX-Effekte

Selbst wenn viel Geld für ein Gamer-Notebook auf den Tisch gelegt wurde, ist die passende Soundkarte leider nicht selbstverständlich. Denn der On-Board-Sound beherrscht keine atmosphärischen EAX-Effekte. Diese lassen sich zwar per Software simulieren, doch das kostet Prozessorgeschwindigkeit. Audiophil veranlagte Zocker kommen daher kaum an den mobilen Creative-Karten vorbei.

Für PCMCIA bietet sich der Sound Blaster Audigy 2 ZS Notebook ab etwa 80 Euro an, für ExpressCard der Sound Blaster X-Fi Xtreme Audio Notebook ab ungefähr 70 Euro. Bei beiden gibt es außer Spiele-Sound noch einen digitalen Ausgang, um das Gerät an einem A/V-Receiver zu betreiben. Musiker oder Musikproduzenten können allerdings noch deutlich mehr Geld loswerden. Professionelle Wandlerkarten oder Aufnahmesysteme von Echo, E-MU oder RME kosten schnell 190 bis über 400 Euro.

Profi-Audiogeräte für Notebooks
Musiker und Musikproduzenten können viel Geld loswerden.
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