Notebook aufrüsten: Erweiterungskarten im Überblick

Kartenspiele

Dies gestattet sogar den gewinnbringenden Einsatz einer externen Grafikkarte, etwa wenn die bereits eingebaute Grafiklösung zu wenig Leistung für anspruchsvollere 3D-Spiele liefert. Dass viele Computer-Besitzer trotz der geringen Halbwertszeit von PC-Hardware gerne an altbekannten Dingen festhalten, zeigt die immer noch weite Verbreitung von PCMCIA. Selbst in über dreieinhalb Jahren hat es ExpressCard nicht geschafft, die Vorgängergeneration endgültig abzulösen.

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Die sprichwörtlich besten Karten haben Notebooks mit den neuesten Erweiterungsstandards. Sofern sie nicht gerade zu den wenigen Exemplaren zählen, die sowohl über einen PCMCIA- als auch ExpressCard-Einschub verfügen. Untereinander sind die beiden Formate ohne zusätzliche Adapter leider nicht kompatibel. Bei einem Notebook mit PCMCIA sollte darauf geachtet werden, dass das Gerät mit CardBus-Kontakten versehen ist und Karten vom Typ I und II aufnimmt.

Adapter für PCMCIA / ExpressCard
Ohne Adapter verstehen sich PCMCIA
und ExpressCard nicht miteinander.

Manche Notebooks neueren Datums besitzen bloß ExpressCard/34 und können keine größeren Karten einstecken, deshalb gilt der 54-Millimeter-Variante der Vorzug. Eine PCMCIA- oder ExpressCard-Erweiterung kann Defizite bei der Grundausstattung allerdings nur teilweise kompensieren, weshalb beim Notebook-Kauf auch das schon vorhandene Angebot in die Entscheidung einfließen sollte.

Möglichkeiten

Bei den Erweiterungskarten für PCMCIA und ExpressCard gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten - darunter sogar Lesegeräte für Chipkarten zum gewerblichen Einsatz. Der folgende Überblick zielt jedoch mehr auf den Vorteil des privaten Notebook-Nutzers, der Komfort oder Ausstattung seines Mobilrechners verbessern möchte.

TV-Empfang

DVB-T wird nicht ohne Grund als "Überallfernsehen" bezeichnet, denn der Empfang ist mittlerweile in weiten Teilen Deutschlands bereits über eine kleine Antenne möglich. Das mag auch der Grund dafür sein, weshalb keine Notebook-Karten für DVB-S und DVB-C erhältlich sind. Schließlich kommen digitale Satellitenschüsseln oder Kabelanschlüsse in freier Wildbahn eher selten vor.

DVB-T-Karte fürs Notebook
Digital-TV zum Einstecken

Das Angebot an digitalen TV-Tunern für PCMCIA und ExpressCard ist momentan etwa gleich groß, Letztere sind im Schnitt bloß etwas teurer. Oftmals werden die mobilen Empfänger als "Hybrid"-Modelle gefertigt, die neben DVB-T auch analoges Fernsehen und Radio wiedergeben. Je nach Ausstattung liegen die Preise etwa zwischen 50 und 100 Euro.

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