Mehr drin mit einfachen Mitteln

Notebook aufrüsten: Erweiterungskarten im Überblick

Ihr Notebook kann mehr. Mit einer miesen Serienausstattung muss sich niemand zufrieden geben, denn schon mit geringem Aufwand bekommt der tragbare PC nützliche Zusatzanschlüsse- und Funktionen. Die sauberste Lösung liefert nicht etwa der USB-Port, sondern der bereits eingebaute Erweiterungsschacht. Wie das funktioniert, was es gibt und wie viel es kostet, zeigt der netzwelt-Überblick.

Notebook-Aufrüstung per Erweiterungskarte
Das "saubere" Upgrade: Notebook-Aufrüstung per Erweiterungskarte

Inhaltsverzeichnis

  1. 1PCMCIA und Cardbus
  2. 2ExpressCard
  3. 3Kartenspiele
  4. 4Möglichkeiten
  5. 5TV-Empfang
  6. 6Spiele- und Profi-Sound
  7. 7Zusatzanschlüsse
  8. 8Sonderfall SD IO
  9. 9Notebook-Zubehör im Test

Was PCI und PCI Express für den PC sind, das sind PCMCIA, auch CardBus genannt, und ExpressCard fürs Notebook. Den neuesten Standard repräsentiert dabei ExpressCard. Obwohl der Großteil der aktuellen Notebooks bereits mit der moderneren Schnittstelle ausgeliefert werden, gibt es für das ältere PCMCIA nach wie vor noch etwas mehr Erweiterungsmöglichkeiten. In jedem Fall liegen die Vorteile gegenüber externen USB-Geräten auf der Hand:

Die Technik verschwindet fast völlig im Innern des Rechners und es entsteht weniger Kabelsalat. Außerdem erzielen CardBus und ExpressCard eine über doppelt so schnelle Datenübertragung als USB 2.0. Wo die entsprechenden Steckkarten hinein müssen, können Notebook-Besitzer einfach feststellen - meist sind die Schächte mit einer Schutzatrappe aus Kunststoff versehen.

Notebook aufrüsten: Erweiterungskarten im ÜberblickInhalt

PCMCIA und Cardbus

ExpressCard

Kartenspiele

Möglichkeiten

TV-Empfang

Netzwerk

Spiele- und Profi-Sound

Handy-Funktionen

Zusatzanschlüsse

Sonderfall SD IO

Notebook-Zubehör im Test

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PCMCIA und Cardbus

Hinter dem umständlichen Akronym PCMCIA steckt die 1990 gegründete "Personal Computer Memory Card International Association". Am weitesten verbreitet sind PCMCIA-Karten vom "Typ I" und "Typ II", die in der Dicke jeweils 3,3 und 5,0 Millimeter messen. Tiefe und Breite betragen dagegen immer 8,56 x 5,40 Zentimeter.

Statt PCMCIA verwenden manche Hersteller von Erweiterungskarten den Begriff CardBus. Solche Modelle arbeiten dann mit 32 Bit auf der Datenleitung und übertragen bis zu 133 Megabyte pro Sekunde, außerdem erlauben sie einen schonenderen Umgang mit der Prozessorleistung. Zum Vergleich: Per USB 2.0 sind maximal 60 Megabyte pro Sekunde möglich.

Notebook aufrüsten: Erweiterungskarten im Überblick

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Notebook aufrüsten - Geräte für SD IO sind meist PDAs und Pocket PCs vorbehalten. (Foto: Reichelt)
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Geräte für SD IO sind meist PDAs und Pocket PCs vorbehalten. (Foto: Reichelt)

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Notebook aufrüsten - Ohne Adapter verstehen sich PCMCIA und ExpressCard nicht miteinander.
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Ohne Adapter verstehen sich PCMCIA und ExpressCard nicht miteinander.

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Notebook aufrüsten - Digital-TV zum Einstecken
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Digital-TV zum Einstecken

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Notebook aufrüsten - Das saubere Upgrade: Notebook-Aufrüstung per Erweiterungskarte
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Das saubere Upgrade: Notebook-Aufrüstung per Erweiterungskarte


ExpressCard

Beim legitimen Nachfolger von PCMCIA kommt es auf die Breite an. Hier besteht die Auswahl zwischen ExpressCard/34 und ExpressCard/54, wobei die Zahl für die jeweilige Breite in Millimetern steht. Höhe und Tiefe betragen stets 0,5 beziehungsweise 7,5 Zentimeter. Bei der Verbindung zum Notebook gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder wird der Anschluss als USB 2.0 mit der entsprechenden Geschwindigkeitsbegrenzung behandelt oder als PCI Express x1, wie es auch in ausgewachsenen PC anzutreffen ist. Letzteres bedeutet einen fast vier Mal schnelleren Datentransfer von 500 Megabyte pro Sekunde gegenüber dem CardBus-Standard mit maximal 133 Megabyte.

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