Pole-Position: Sony Ericsson P1 im Test

Ergonomie

Linkshänder wird es freuen: Sobald das Handy in der Hand liegt, findet der Daumen automatisch den Weg zum für die Bedienung nicht unwesentlichen Drehrad auf der linken Seite. Mit Hilfe des Jog-Dial, eine alte Sony-Tugend mit deren Hilfe es sich gut durch lange Listen blättern lässt, können einzelne Einträge hervorgehoben und bestätigt werden. Eine Zurück-Taste führt stehts eine Menü-Ebene nach oben. Wird sie länger gedrückt, erscheint der Startbildschirm.

Rechtshänder müssen für diese Aktion den Mittelfinger bemühen, was weit weniger flüssig vonstatten geht. Die zwanzig Tasten der Tastatur sind etwas schwammig gelagert und weisen eine Besonderheit auf. Jeder einzelne Drücker ist gleichzeitig eine Wippe und dementsprechend doppelt belegt, abgebildet ist eine vollständige QWERTZ-Tastatur. In der Praxis benötigt der Nutzer eine vergleichsweise lange Zeit der Gewöhnung für diese auf den ersten Blick recht ungewöhnliche Art der Texteingabe. Unterstützung findet er in zahlreichen Wortvorschlägen, die das P1 während der Eingabe macht. Alternativ können Texte auch mittels Bedienstift und Schrifterkennung erfasst werden.

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Sony Ericsson P1 im Test

Eine eingebaute Digitalkamera mit einer Auflösung von 3,2 Megapixeln schießt brauchbare Fotos.

Schneller waren wir im Test aber mit dem Schreiben auf der Tastatur. Den Stift benötigt man im Alltagsbetrieb kaum, nahezu alle Menüeinträge sind auch per Jog-Dial, Tastatur oder dem nackten Finger erreichbar. Die am häufigsten genutzten Programme lassen sich auf dem Startbildschirm als Schnellzugriff definieren.

Multimedia

Am Ende eines Arbeitstages, zwischen zwei Terminen oder auf dem Weg zur Arbeit - das Sony Ericsson P1 organisiert nicht nur, es unterhält auch. Zwar sucht man einen 3,5-Millimeter-Eingang für den Standard-Kopfhörer vergeblich. Immerhin kann das Smartphone aber über Bluetooth Musik drahlos an entsprechend ausgestattete Headsets senden. Im Lieferumfang enthalten ist ein kabelgebundenes Stereo-Headset der unteren Mittelklasse.

Der integrierte Audio-Player bietet übliche Features wie das Abspielen einer Wiedergabeliste, das Wiederholen einzelner Titel und das Anzeigen eines Coverbildes. Außerdem kann mittels Equalizer am Klang geschraubt werden, insgesamt stehen zehn Presets zur Verfügung. Nennenswerte Klangunterschiede liefern dabei aber nur die wenigsten Einstellungen.

Die Bedienung der Grundfunktionen wie Start, Stopp, Nächstes Lied und Lautstärke werden komplett vom Jog-Dial übernommen. Für das ändern der Wiedergabeliste oder des eingestellten Klangprofiles muss der Bedienstift gezückt werden. Zu klein sind die entsprechenden Symbole, um sie mit dem Finger treffen zu können. An abspielbaren Formaten bietet das P1 neben MP3 nur noch AAC-Dateien.

Weitere Informationen

Dieser Artikel bezieht sich auf das Produkt Sony Ericsson P1. Im Datenblatt finden Sie weitere Technische Daten zu Sony Ericsson P1. Zusätzlich haben wir ein Special zu MP3-Player vorbereitet.