Mobiles Gaming-Geschoss: Cyber-System SR17 im Test
Hochauflösend gebildet
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Gerade im Alltagsbetrieb ist der separate Nummernblock des SR17 eine überaus praktische Ergänzung, was mittlerweile immer mehr Notebook-Herstellern endlich aufgeht. Vielschreiber dürfte konkret allerdings stören, dass die "Pos1"- und "Ende"-Taste nur über eine Tastenkombination oder bei deaktiviertem Zahlenblock zugänglich sind. Am Keyboard selbst gibt es kaum etwas auszusetzen. Es arbeitet sehr leise und schafft den Spagat zwischen einem festen Anschlag und einer dennoch angenehm weichen Rückmeldung.
Lediglich die größeren Standardtasten klappern leicht, doch das geringe Spiel der Tastatur bleibt in jedem Fall vertretbar. Sämtliche Alternativbelegungen für die "Fn"-Taste sind gut erkennbar in Orange abgesetzt. Über dem Keyboard sitzen neben dem Power-Schalter drei Schnellstartknöpfe für E-Mail, Internet und Media Player, die bei leichtem Anschlagen ein übertrieben lautes Klacken erzeugen.
Eine wahre Wohltat für die Finger ist das großzügig dimensionierte Touchpad. Linke und rechte Tasten bestechen durch ein präzises, nahezu perfektes Ansprechverhalten und besitzen kein nennenswertes Spiel. In der Bibliothek oder ähnlich geräuschempfindlichen Umgebungen könnten bloß die etwas lauteren Klickgeräusche negativ auffallen. Den guten Eingabeeindruck führt das sehr zielgenaue und leichtgängige Sensorfeld zur Vollendung.

Für vertretbare 49 Euro extra liefert Cyber-System das SR17 auch mit 1.920 x 1.200 statt 1.680 x 1.050 Pixeln - mehr als genug für die volle HD-Dröhnung. In Kombination mit einer glatten Hochglanzoberfläche punktet der Bildschirm mit einer hervorragenden Schärfe. Für ein Notebook-Display zeigt er außerdem einen schön satten Schwarzwert, an der die minimal helleren Streifen am oberen und unteren Rand nicht viel rütteln können. Auch die seitlichen Blickwinkel sind vergleichsweise üppig, da sich die Anzeige erst spät und selbst dann kaum merklich in Richtung Gelb verändert.
Trotz aller offensichtlichen Vorzüge hinterlässt die Bildqualität summa summarum einen eher mittelmäßigen Eindruck. So führt im Normalbetrieb bei hellem Tages- oder Kunstlicht kaum etwas an der maximalen Helligkeit vorbei. Reserven für direkte Sonneneinstrahlung gibt es nicht, was in Anbetracht der stark spiegelnden Oberfläche ein klares Manko darstellt. Es muss zwar nicht gleich die alles überstrahlende Leuchtkraft eines Asus G2S sein, doch das Cyber-System SR17 hätte ruhig etwas näher dran sein können.
Mobiles Gaming-Geschoss: Cyber-System SR17 im Test
Konstruktive Gesellschaft bekommt der taktfreudige Dual-Core-Prozessor von keiner geringeren als der derzeit schnellsten DirectX-10-Grafik Nvidia GeForce 8700M GT.
Es besitzt einen Bildschirm mit satten 1.920 x 1.200 Pixeln, zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und eine 250 Gigabyte große Festplatte.
Starkes Stück: Hier schlägt das schnellste Notebook-Herz, das jemals auf einen tragbaren Rechner losgelassen wurde. Letzte Woche noch auf der Games Convention, jetzt schon auf dem netzwelt-Prüfstand - der mobile Intel Core 2 Extreme X7900 mit 2,8 Gigahertz.
Die Daten des Cyber-System SR17 lassen Gamern das Wasser im Munde zusammenlaufen.
Lästig: Zum Austausch der Festplatte mussten sage und schreibe 15 Schrauben gelöst werden.
So viel kreativen Freiraum wie das SR17 von Cyber-System lässt kaum ein anderes Konkurrenzmodell: Gegen Aufpreis lässt sich zwischen elf verschiedenen Farben wählen, entweder für das gesamte Gehäuse oder nur Teile davon.
Neben diesem 17-Zoll-Notebook sieht so manch ausgewachsener PC alt aus. Doch das ist schließlich auch Sinn der Sache, denn es handelt sich um einen waschechten Desktop-Ersatz, der sich genau das zum Ziel gesetzt hat.
Doch selbst die Standardvariante bietet viel fürs Auge. Sie verfügt über eine Deckelplatte aus schwarzem, gebürstetem Aluminium mit einem kleinen Firmenschriftzug und eine auffällige Zierleiste in Metallic-Orange.
Daneben gehen die Farben noch als gut durch und wirken einigermaßen "echt" und kräftig, doch eine strahlendere Vorstellung wäre auch hier wünschenswert. Buntes erscheint zudem unregelmäßig und Weiß deutlich angegraut. Großflächige Graustufenverläufe offenbaren immerhin bloß kaum sichtbare Längsbalken, bei sehr dunklen oder hellen Nuancen driftet das Display aber schnell ins Schwarze oder Weiße ab. Die vertikalen Sichtwinkel sind allenfalls Standard, schon geringe Veränderungen bedeuten ein helleres oder dunkleres Bild. Zum Glück fallen die genannten Abstriche bei einem einzelnen Zuschauer kaum ins Gewicht, wenn dieser nicht gerade professionelle Bildbearbeitung betreibt.
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