Doomster.de - Nomen est omen
Games Convention: Online-Shop für Ab-18-Spiele
Gaming
Hier gibt's den harten Stoff: Ab morgen stellen die Betreiber des Spiele-Online-Shops "sqoops.de" eine Handelsplattform speziell für volljährige Gamer ins Netz. Noch vor dem offiziellen Start am 22. August läuft der Countdown für die Eröffnung aus und dürfte erste Einblicke gestatten, genau einen Tag vor dem Beginn der Games Convention. Auf "doomster.de" soll es ausschließlich Titel geben, die es nicht durch die Jugendfreigabe geschafft haben.
Nomen est omen: Der Name Doomster wurde nicht ohne Grund gewählt. Denn schließlich ist der Ego-Shooter "Doom" eines der vermeintlichen Killerspiele schlechthin. Dies dürfte allerdings nicht das einzige Spiel des US-Entwicklers "id software" bleiben, einer der sicheren Garanten für Ab-18-Titel.

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Online-Shop für nicht jugendfreie Spiele öffnet am 22. August
"Erlebnis-Shopping"
Nach der blauen Plakette für den Verkauf an Gamer ab 16 Jahren sieht die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle bei der Kennzeichnung nur noch rot: "Keine Jugendfreigabe" - "Der Inhalt ist geeignet, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu beeinträchtigen." Im Klartext bedeutet das nichts anderes, als dass auch das Blut virtueller menschlicher Gegner weitgehend ungehemmt fließen darf.
Auf ein bestimmtes Genre legt sich doomster.de in der aktuellen Pressemitteilung nicht fest, daher wäre auch ein Fundus nackter Software-Tatsachen denkbar. Den Handel mit Erwachsenen-Spielen versteht der Gründer und Geschäftsführer Wolfgang von Krogh als "Erlebnis-Shopping". Zur Deutschlandpremiere lockt doomster.de mit einem Zehn-Euro-Nachlass für die erste Bestellung und einem Startbonus von drei Euro.
Natürlich steht der Absatz von nicht jugendfreien Titel im Vordergrund, doch die Strategie soll über den simplen Verkauf hinausgehen. Deshalb sind neben redaktionell aufbereiteten Inhalten auch Rabattprogramme sowie eine eigene Community mit Belohnungen für Mitglieder geplant.
Links zum Artikel
- Bedrohung durch Killerspiele? Warum ein Verbot nichts bringen würde
- doomster.de
- Indiziert: Die Evolution des E-Sex
- sqoops.de
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Das Ding heißt sqoops.de nicht scoops.de!
:-)
Ist nach dem nächsten Update korrigiert, da meinte es wohl jemand zu gut mit dem Korrekturlesen. Danke für den Hinweis!
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