7 x 7: Cowon iAudio 7 im Test
Soundcheck
Und dort lässt sich kräftig am ohnehin schon lupenreinen Klang herumexperimentieren. Neben fünf voreingestellten Presets hat der Nutzer die Möglichkeit, den eigenen Traum-Sound mit Hilfe des frei definierbaren Equalizers zurechtzuzimmern. Auch die vom X5 bekannten Klangverbesserer BBE, Mach3Bass und MP Enhance fährt der Player auf. Kurzum - der Klang des iAudio 7 liegt auf gewohnt hohem Cowon-Niveau. Klanglich kann man von einem MP3-Player derzeit kaum mehr erwarten.
Und das spiegelt sich auch in den abspielbaren Formaten wider. Neben obligatorischen MP3-Files kann der Player auch mit WMA- (DRM), OGG-, FLAC-, ASF- und WAV-Dateien umgehen. Auf der Bildseite gesellen sich JPEG- und MPEG4-Unterstützung hinzu.
Video- und Foto-Qualitäten
Bilder lassen sich einfach zoomen, aber leider nicht drehen, gefallen aber durch die detailgetreue Anzeige. Auch wenn es sich eher um eine witzige Spielerei statt eines echten Mehrwertes handelt - es hat schon einen gewissen Reiz, ständig die besten Bilder vom Urlaubs-Trip dabei zu haben. Außerdem lassen sich die Mini-Motive auch als Hintergrundbild einrichten.
Neben der berührungsempfindlichen Navigationswippe auf der Vorderseite stehen dem Nutzer auch herkömmliche Tasten zu Verfügung.
Blockbuster wie Titanic oder Ähnliches auf solch einem kleinen Display anzuschauen grenzt an Quälerei. Aber Musik-Videos oder lustige Kurz-Clips aus dem Netz? Wieso nicht? Dank des maximal acht Gigabyte großen Speichers wäre dies theoretisch auf jeden fall möglich.
Für diesen Zweck ist der iAudio 7 gerüstet, auch wenn 15 Frames in der Sekunde auf Dauer tatsächlich ein wenig schwindelig machen. Am gut ausgeleuchteten und überaus scharfen OLED-Bild ändert dies aber nichts. Auch der Blickwinkel auf die kleine Anzeige ist enorm groß. Im direkten Sonnenlicht wird es leider recht schnell unleserlich.
Cowon iAudio 7
- Fantastische Audio Qualität
- Sehr lange Akku Laufzeit (60 Stunden)
- Bedienung ist einfach wenn man es einmal gelernt hat
- CPU Chip hat zu wenig Power - mag keine Dateien mit hoher Bit-Rate
- Die Bedienung zu lernen dauert
- Dick für einen flashbasierten Player


Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 4 Beiträge
Hat jemand Erfahrung, ob der cowon iaudio7 DRM10-fähig ist ?
Ja, das Ding ist spitze und den würd ich garantiert nie freiwillig gegen einen iPod tauschen (selbst wenn der ein größeres Display hat). Wo ich aber gestutzt habe, ist, dass er angeblich deutsche Texte...
Wenn für dich August 2007 Mittelalter ist, dann hast du Recht ;) Der Test ist schon etwas älter.
"Die maximale Aufnahme-Rate liegt bei 128 Kbit/s. Gleiches gilt für Signale, die über den Line-In-Eingang aufgenommen werden." Wow! Das entspricht ja so ca. dem Mp3-Standard von anno Mittelalter.