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22.08.2007
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Umwandeln, Kodieren, in ein neues Format bringen

Basiswissen: Videos konvertieren

DivX/DVD-Software

Der gute Ton

Für echten Filmgenuss darf der Ton nicht zu kurz kommen. Im Idealfall ist ein Kinofilm mit raumfüllendem Surroundklang vertont. Dieser liegt meist im Dolby-Digital-Format vor, auch AC3 genannt. Dieser hat den Vorteil, dass für jeden der Surroundlautsprecher ein eigener Kanal vorhanden ist. Dafür benötigt eine 5.1-Tonspur auch jede Menge kostbaren Speicherplatz: Bei einem 90-minütigen Film kann die Tonspur mehrere Hundert Megabyte ausmachen.

Lautsprecher

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Guter Klang macht einen großen Teil des Heimkinos aus.

Viele Video-Umwandler bieten die Möglichkeit, den Originalton des Ausgangsfilms eins zu eins ohne Umwandlung zu übernehmen. Wer allerdings möglichst wenig Platz verbrauchen möchte, dem bleiben nur zwei Möglichkeiten: Entweder er kodiert den AC3-Ton neu, behält das Format und verringert nur die Datenrate etwas. Dies spart nur wenig Platz, erhält aber das digitale Surroundformat.

Die zweite Möglichkeit: Man verzichtet auf Surround und wandelt Platz sparend in Stereo um. Hier bieten sich MP3 oder AAC als Tonformate mit Bitraten von etwa 128 kBit/s an. Von variablen Bitraten sollte man hier absehen. Denn manche Video-Container und einige Player mögen variable Bitraten beim Filmton nicht, was zu Problemen beim Abspielen führen kann.

Die Werkzeuge

Theoretisches Wissen ist wertlos, wenn die praktische Anwendung fehlt. An dieser Stelle zeigen wir empfehlenswerte Videoumwandler, mit denen sich gute Ergebnisse erzielen lassen.

MediaCoder

MediaCoder ist das Schweizer Armeemesser unter den Videokonvertierern. Mit seiner zerklüfteten Oberfläche ist es aber zugleich der Usability-Albtraum für Anfänger. Zahllose Optionen verwirren nicht nur Anfänger schon auf den ersten Blick. Doch mit ein wenig Einarbeitungszeit zeigt MediaCoder sich als wahres Multitalent, denn es kann fast alles in ein neues Format bringen.

Screenshot Mediacoder

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MediaCoder ist kompliziert, aber vielseitig.
(Klick vergrößert.)

Zudem erlaubt es die maximale Feinjustierung durch den Benutzer. Bei keinem anderen Kodierer hat der Anwender so viel Befehlsgewalt über die Einstellungen. Alles ist frei wählbar: Der Container, die Audio- und Videoformate, der dafür verwendete Codec und die detailierten Codeceinstellungen. Um auch Einsteigern die Verwendung dieses Programms zu ermöglichen, gibt es auf netzwelt eine ausführliche Anleitung zu MediaCoder.

Download: MediaCoder


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