Umwandeln, Kodieren, in ein neues Format bringen
Basiswissen: Videos konvertieren
Patrick Woods
Im Laufe eines Computerlebens sammeln sich allerhand Videos auf der Festplatte. TV-Aufnahmen, Downloads aus dem Internet oder selbst mit der Videokamera aufgenomme Videos. Bei so viel Material mit bewegten Bildern folgt schnell der Ruf nach einer Möglichkeit, die Filme platzsparend zu archivieren.
Inhalt
- Äußere Hülle: Der Container
- Das Videoformat
- Die Einstellungen
- Der gute Ton
- Die Werkzeuge
- Zusammenfassung
Doch schon zu Beginn treten die ersten Probleme auf: Umfangreiche Konvertierer erschlagen Neulinge mit ihren Möglichkeiten und verwirren mit Fachbegriffen. Einfache Programme, die mit wenigen Mausklicks bedient werden können, liefern hingegen meist keine optimalen Ergebnisse. Das sorgt für enttäuschende Resultate. Im Grunde ist es jedoch kein Hexenwerk, Videos einfach und in guter Qualität zu kodieren. Viel mehr als ein paar einfache Entscheidungen muss der Nutzer dafür nicht treffen. Was Sie dabei beachten müssen, erklären wir in dieser Anleitung.

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Im Laufe der Zeit sammeln sich etliche Gigabyte Videos auf dem Rechner.
(Klick vergrößert.)
Video und Ton werden in einem Container miteinander verkapselt. Der Container bestimmt in erster Linie die Dateiendung, aber auch über die Fähigkeiten, die das Video später haben wird. Mehrere Tonspuren, Untertitel und die Kompatibilität zu Hard- und Softwareplayern: Die Art des Containers entscheidet mit. In welche Container das Video verpackt werden kann, entscheiden auch die Fähigkeiten des Konvertierprogrammes.
Der "Audio Video Interleaved", auch bekannt als "Video for Windows" ist der wohl bekannteste und verbreitetste Videocontainer. Deshalb können sehr viele Programme und Geräte AVIs lesen. Doch wie es bei jedem Container der Fall ist: AVI ist nicht gleich AVI , sondern kann viele verschiedene Formate enthalten, sodass es keine Garantie gibt, dass jedes AVI von einem Player gelesen werden kann. DVD-Player, die MPEG-4 lesen können, bekommen die Videos am liebsten als AVI serviert.
Der altgediente Windows-Container hat einige altersbedingte Gebrechen. So will er nicht jedes Format akzeptieren. Freie Formate wie Ogg Vorbis lassen sich nur bedingt in einen Windows-Container einbinden. Zudem unterstützt AVI keine echten Untertitel wie die DVD. Untertitel müssen fest mit einkodiert werden und sind nicht optional ein- oder ausblendbar. Weiterer Nachteil: AVIs unterstützen keine Kapitel oder Menüs. Praktisches Navigieren wie bei der DVD ist so nicht möglich.
Die drei Buchstaben sind die klassische Dateiendung für Filme in Apples Quicktime-Format. 1991 gab es dank Quicktime die ersten Multimedia-Videos auf Heimcomputern. Somit ist der von Quicktime verwendete Container der Urahn aller Videocontainer und der Video-Pionier auf dem Computer. Wie bei AVIs können Quicktime-Filme viele verschiedene Medienformate enthalten. Quicktime ist vielseitig und kann auch Flash-Inhalte, Bilder oder Animationen enthalten.

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Quicktime ist Apples Multimedia-Plattform
Zusätzlich können MOVs mit einer interaktiven Steuerung versehen werden. Der Nachteil: Die volle Funktionalität gibt es nur mit Apples eigenem Quicktime-Player. Externe Geräte wie DVD-Player kommen mit diesem Container meist nicht zurecht. Auch andere Softwareplayer haben meist Probleme, komplexere MOVs zu lesen. Dieses Manko an Kompatibilität raubt diesem Container die Alltagstauglichkeit, wenn mehre Geräte als nur der Heimcomputer mit den umgewandelten Videos gefüttert werden sollen.
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Hallo,
meine Erfahrungen sind : jede Encodierung des Originals bringt Reduzierungen an Bits und speziell im Video oft merkbare Bildverschlechterungen besonders bei stärker bewegten Szenen.
Am Beispiel der DV-Videos ist die Umwandlung nach mpg2 zur Speicherung und Wiedergabe immer noch der vertretbarste Schritt. Jede weitere Komprimierung verschlechtert die Qualität abhängig vom Codec. Und das betrifft z.B. auch DivX. h264-Codec ist recht gut aber für derzeitige Wiedergabegeräte (außer PC) ungeeignet.
Um Qualität zu erhalten und auch zu speichern sollte man mpg2 verwenden. Jedoch gibts da gewaltige Qualitätsunterschiede bei den verschiedensten mpg2-Codecs der verschiedenen Hersteller.
Beste Qualität lieferte mir die Software ULEAD VideoStudio für die DV-AVI nach mpg2-Encodierung im Vergleich mit über 20 anderen mpg2-Codecs (von Allok über Nero bis TotalVideoConverter)
Der Ulead brachte die beste Qualität auf allen 4 Wiedergabegeräten: PC, DVD, Streamer zum TV sowie Festplatte mit Videoausgang zum TV.
Viele andere mpg2-Codecs brachten Zittern,Ruckeln oder Unschärfe besonders bei schnell bewegten Szenen entweder auf allen oder einzelnen Wiedergabegeräten.
Für die mpg2-Speicherung sprechen auch noch die beim SAT-Empfang am PC erhaltenen mpg2-Dateien für die TV-Aufnahmen.
Bei den jetzigen Preisen für Festplatten und DVDs sollte der etwas höhere Speicherbedarf der mpg2-Dateien keine Hürde darstellen.
Der Qualität wegen.
MfG werner
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