Umwandeln, Kodieren, in ein neues Format bringen
Basiswissen: Videos konvertieren
Im Laufe eines Computerlebens sammeln sich allerhand Videos auf der Festplatte. TV-Aufnahmen, Downloads aus dem Internet oder selbst mit der Videokamera aufgenomme Videos. Bei so viel Material mit bewegten Bildern folgt schnell der Ruf nach einer Möglichkeit, die Filme platzsparend zu archivieren.

Inhaltsverzeichnis
- 1Äußere Hülle: Der Container
- 2AVI
- 3MOV
- 4MP4
- 5Matroska
- 6DivX
- 7Das Videoformat
- 8Klassisches MPEG-4
- 9XviD
- 10DivX
Doch schon zu Beginn treten die ersten Probleme auf: Umfangreiche Konvertierer erschlagen Neulinge mit ihren Möglichkeiten und verwirren mit Fachbegriffen. Einfache Programme, die mit wenigen Mausklicks bedient werden können, liefern hingegen meist keine optimalen Ergebnisse. Das sorgt für enttäuschende Resultate. Im Grunde ist es jedoch kein Hexenwerk, Videos einfach und in guter Qualität zu kodieren. Viel mehr als ein paar einfache Entscheidungen muss der Nutzer dafür nicht treffen. Was Sie dabei beachten müssen, erklären wir in dieser Anleitung.

Im Laufe der Zeit sammeln sich etliche Gigabyte Videos auf dem Rechner.
Äußere Hülle: Der Container
Video und Ton werden in einem Container miteinander verkapselt. Der Container bestimmt in erster Linie die Dateiendung, aber auch über die Fähigkeiten, die das Video später haben wird. Mehrere Tonspuren, Untertitel und die Kompatibilität zu Hard- und Softwareplayern: Die Art des Containers entscheidet mit. In welche Container das Video verpackt werden kann, entscheiden auch die Fähigkeiten des Konvertierprogrammes.
AVI
Der "Audio Video Interleaved", auch bekannt als "Video for Windows" ist der wohl bekannteste und verbreitetste Videocontainer. Deshalb können sehr viele Programme und Geräte AVIs lesen. Doch wie es bei jedem Container der Fall ist: AVI ist nicht gleich AVI , sondern kann viele verschiedene Formate enthalten, sodass es keine Garantie gibt, dass jedes AVI von einem Player gelesen werden kann. DVD-Player, die MPEG-4 lesen können, bekommen die Videos am liebsten als AVI serviert.
Der altgediente Windows-Container hat einige altersbedingte Gebrechen. So will er nicht jedes Format akzeptieren. Freie Formate wie Ogg Vorbis lassen sich nur bedingt in einen Windows-Container einbinden. Zudem unterstützt AVI keine echten Untertitel wie die DVD. Untertitel müssen fest mit einkodiert werden und sind nicht optional ein- oder ausblendbar. Weiterer Nachteil: AVIs unterstützen keine Kapitel oder Menüs. Praktisches Navigieren wie bei der DVD ist so nicht möglich.
MOV
Die drei Buchstaben sind die klassische Dateiendung für Filme in Apples Quicktime-Format. 1991 gab es dank Quicktime die ersten Multimedia-Videos auf Heimcomputern. Somit ist der von Quicktime verwendete Container der Urahn aller Videocontainer und der Video-Pionier auf dem Computer. Wie bei AVIs können Quicktime-Filme viele verschiedene Medienformate enthalten. Quicktime ist vielseitig und kann auch Flash-Inhalte, Bilder oder Animationen enthalten.
Zusätzlich können MOVs mit einer interaktiven Steuerung versehen werden. Der Nachteil: Die volle Funktionalität gibt es nur mit Apples eigenem Quicktime-Player. Externe Geräte wie DVD-Player kommen mit diesem Container meist nicht zurecht. Auch andere Softwareplayer haben meist Probleme, komplexere MOVs zu lesen. Dieses Manko an Kompatibilität raubt diesem Container die Alltagstauglichkeit, wenn mehre Geräte als nur der Heimcomputer mit den umgewandelten Videos gefüttert werden sollen.

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Hallo, meine Erfahrungen sind : jede Encodierung des Originals bringt Reduzierungen an Bits und speziell im Video oft merkbare Bildverschlechterungen besonders bei stärker bewegten Szenen. Am...