Von Desktop-Ersatz bis Subnotebook
IFA 2007: Notebook-Offensive von Toshiba
Mit ganz normalen Notebooks gibt sich Toshiba auf der IFA nicht zufrieden. Stattdessen bekommen die Messebesucher in Berlin potenzielle, spieletaugliche PC-Alternativen und mit gerade einmal knapp 800 Gramm einen der weltweit leichtesten Mobilrechner zu sehen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Magersüchtiges Leichtgewicht: Portégé R500
- 2Multimedia-Monstrum: Qosmio G40
- 3Rote Spiele-Renner: Satego X200 und Satellite X200
Magersüchtiges Leichtgewicht: Portégé R500
Ein leichteres Notebook dürfte momentan sehr schwer zu finden sein. Mit der Wenigkeit von gerade einmal 799 Gramm legt das Portégé R500 die Messlatte für die Konkurrenz ein gutes Stück tiefer. Das lediglich knapp zwei Zentimeter hohe Subnotebook setzt auf eine große Flash-Festplatte mit 64 Gigabyte Speicher, ohne die das geringe Gesamtgewicht kaum zu realisieren wäre.
Ein klarer Geschwindigkeitsvorteil, denn im Vergleich zu einem gewöhnlichen Magnetspeicher arbeitet eine so genannte Solid State Disk zumindest in dieser Größenordnung erheblich schneller. Dies zeigte ein Praxis-Vergleich zwischen den beiden Technologien mehr als deutlich. Zu den Besonderheiten zählt auch das 12,1 Zoll messende Display auf LED-Basis: Es ist transreflexiv aufgebaut und soll durch das Abschalten der Hintergrundbeleuchtung selbst bei direkter Sonneneinstrahlung noch lesbar bleiben.
Fliegengewicht: locker-leichte 799 Gramm
Kaum weniger interessant ist der ultraflache DVD-Brenner des R500, der den zwar schwereren, mit etwa 1,1 Kilogramm aber immer noch sehr leichten Modellvarianten vorbehalten ist. Die Bauhöhe des optischen Laufwerks beträgt bloß sieben Millimeter und das Gewicht lediglich 92 Gramm. Zum Vergleich: Das von netzwelt getestete Subnotebook Sony Vaio TZ brachte trotz kleinerem Display gut 100 Gramm mehr auf die Waage. Angetrieben wird das Fliegengewicht von einem Intel Core 2 Duo mit 1,2 Gigahertz in einer besonders stromsparenden Niederspannungs-Version.
IFA 2007: Notebook-Offensive von Toshiba
Es protzt und klotzt in nahezu jeder Hinsicht: fast viereinhalb Kilogramm schwer, 400 Gigabyte Speicher auf zwei Festplatten sowie ein Lautsprecher-System von Harman/Kardon mit zwei Bassboxen, zwei Hochtönern und einem Subwoofer.
Ein leichteres Notebook dürfte momentan sehr schwer zu finden sein. Mit der Wenigkeit von gerade einmal 799 Gramm legt das Portégé R500 die Messlatte für die Konkurrenz ein gutes Stück tiefer.
Mehr an die Ansprüche von Gamern als Multimedia-Fans richtet sich hingegen das X200 aus den Serien Satego und Satellite - erkennbar an der extravaganten Lackierung im schwarz-roten Wellenmuster.
Mit einem Mindestgewicht von 3,8 Kilogramm sind sie zwar nicht gerade transportabel ausgelegt, bringen damit aber über zwei Pfund weniger auf die Waage als das Qosmio G40. Dennoch haben sie in mancherlei Hinsicht mehr drauf.
Auf den 1.920 x 1.200 Pixeln des Widescreen-Display können sich HD-Videos ungehemmt in voller Qualität austoben. Um auch für anspruchsvollere Spiele gerüstet zu sein, verfügt das Qosmio G40 über Nvidias GeForce 8600M GT mit 512 Megabyte Speicher.
In den jeweils 17 Zoll messenden Bildflächen ist eine kleine Webcam mit 1,3 Megapixeln inklusive Mikrofon installiert, was bei Multiplayer-Games zusammen mit dem Fünf-Lautsprecher-System von Harman/Kardon das Headset ersetzen könnte. Sechs USB-Anschlüsse sind selbst für dieses Notebook-Kaliber sehr viel.
Einen großen Beitrag zum happigen Mindestpreis von unverbindlichen 3.299 Euro leistet das teure HD DVD-Laufwerk - eine Variante mit günstigerem DVD-Laufwerk fehlt noch im Toshiba-Portfolio.
Das lediglich knapp zwei Zentimeter hohe Subnotebook setzt auf eine große Flash-Festplatte mit 64 Gigabyte Speicher, ohne die das geringe Gesamtgewicht kaum zu realisieren wäre.
Einerseits sorgt Nvidias derzeit schnellster DirectX-10-Grafikchip GeForce 8700M GT für noch mehr Spieleleistung, andererseits befindet sich rechts neben der Tastatur noch ein vollwertiger Nummernblock.
Mehr wie eine direkte Gegenmaßnahme zum Portege R500 erscheint das 17-Zoll-Notebook Qosmio G40.
Je nach Modell soll damit eine Laufzeit von guten viereinhalb bis hin zu satten acht Stunden möglich sein. Leider verfügt das Gerät neben dem fest eingebauten Arbeitsspeicher nur einen weiteren Steckplatz, was die maximale RAM-Kapazität auf zwei Gigabyte begrenzt. Davon abgesehen gibt es an der Ausstattung jedoch kaum etwas auszusetzen. Bluetooth 2.0 gehört bei Subnotebooks ohnehin zum guten Ton, doch Gigabit-Ethernet und drei USB-Ports sind hier alles andere als selbstverständlich.
Allerdings bietet das Portégé R500 statt eines ExpressCard-Anschlusses nur eine ältere PCMCIA-Schnittstelle für Erweiterungskarten. Mit 3.249 Euro liegt die unverbindliche Preisempfehlung für die Flash-Variante jedoch sehr hoch und auch die Modelle mit einer gewöhnlichen 120- respektive 160-Gigabyte-Festplatte sind mit 2.099 beziehungsweise 2.949 Euro sind nicht für jeden Geldbeutel geeignet. Immerhin wird die Investition durch ein umfangreiches Sicherheitspaket geschützt.
Potenz-Protz für Unterhaltungsbedürftige
Multimedia-Monstrum: Qosmio G40
Mehr wie eine direkte Gegenmaßnahme zum Portégé R500 erscheint daneben das 17-Zoll-Notebook Qosmio G40. Es protzt und klotzt in nahezu jeder Hinsicht: fast viereinhalb Kilogramm schwer, 400 Gigabyte Speicher auf zwei Festplatten sowie ein Lautsprecher-System von Harman/Kardon mit zwei Bassboxen, zwei Hochtönern und einem Subwoofer. Einen großen Beitrag zum happigen Mindestpreis von unverbindlichen 3.299 Euro leistet das teure HD DVD-Laufwerk - eine Variante mit günstigerem DVD-Laufwerk fehlt noch im Toshiba-Portfolio.

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