Eine Top-Ten der besten, wichtigsten und interessantesten Games
Games Convention: Zehn Spiele-Perlen für den PC
Spiele gibt es auf der Games Convention fast wie Pixel auf einem hochauflösenden Flachbildschirm. Casual Games für die Konsole fordern vollen Körpereinsatz oder musikalisches Talent und auch weibliche oder jüngere Spieler sollen nicht zu kurz kommen. Für PC-Gamer sieht die nähere und etwas fernere Zock-Zukunft ebenfalls rosig aus: Netzwelt hat einige Perlen verschiedener Genres herausgepickt.

Inhaltsverzeichnis
- 1Bioshock: Abgedrehter Tiefsee-Tauchgang
- 2The Witcher: Action-Rollenspiel nach Romanvorlage
- 3Need for Speed: Pro Street: Realistischer Rasen
- 4Crysis: Mammutprojekt der Far Cry-Schöpfer
- 5Spore: Evolution zum Nachspielen
- 6Hellgate: London: Diablo 2 in 3D
- 7Black Prophecy: World of Warcraft trifft Wing Commander
Bioshock: Abgedrehter Tiefsee-Tauchgang
Eine grafisch bestens ausgearbeitete Stadt im altmodischen Art Déco-Stil klingt eigentlich nach kultureller Weiterbildung oder vielleicht sogar Entspannung. Aber bestimmt nicht, wenn sie von wahnsinnigen Wissenschaftlern erbaut wurde, auf dem Meeresgrund liegt und die letzten verbleibenden Einwohner aus fiesen Mutanten bestehen. Bioshock schockt. Nicht nur optisch, auch spielerisch.
Denn einen Ego-Shooter komplett unter Wasser gab es bislang noch nicht. In den alptraumhaften Szenarien lässt sich so gut wie alles als Waffe verwenden, sogar der eigene Körper der Spielfigur. Etwa um einen Schwarm angriffslustiger Killerbienen in den Armvenen auszubrüten. Virtuelle Widersacher lassen sich aber auch mit Feuer, Eis oder Elektrizität auf Trab halten. Sogar die Munition kann nach eigenen Gusto gemixt und auf bestimmte Gegner abgestimmt werden. Bioshock kam im Laufe der Games Convention in den Handel und es steht bereits eine Demo zum Ausprobieren bereit.
The Witcher: Action-Rollenspiel nach Romanvorlage
Da lacht das Rollenspieler-Herz: eine Story auf Basis echter Romanvorlagen, dazu ein Musikvideo der finnischen Gothic-Metal-Band Nightwish. Das allein würde "The Witcher" jedoch kaum gerecht werden. Die aktionsreiche Kampfansage an "Gothic 3", "Two Worlds" und "Oblivion" gründet auf den Büchern des polnischen Star-Autors Andrzej Sapkowski rund um den Hexer Geralt. Einer der mächtigsten Vertreter der Magier-Zunft übrigens, nur leider weiß Geralt nichts mehr davon - er leidet an Gedächtnisverlust.

Bis der Protagonist zu voller Stärke und Erinnerungsvermögen zurückfindet, steht ihm eine Odyssee von über 80 Stunden Spielzeit durch wunderschön gestaltete 3D-Welten mit dynamischen Wetterverhältnissen bevor. Er kann aber nicht nur zaubern, sondern sich auch mit dem Schwert durchschlagen. Und das soll er nach den Entwicklern in ganz untraditioneller Art und Weise tun. Ohne wildes Klick-Geprügel mit der Maustaste, dafür mit Taktik und Köpfchen.

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