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19.08.2007
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MGB111 im Test mal zwei

Im Test: NAS-Laufwerk Torrent Leecher

Sascha Hottes

Im Test: NAS-Laufwerk Torrent Leecher

Offiziell heißt das Gerät schlicht und einfach MGB111 Wireless Desktop Festplattengehäuse und stammt von Amit. Online-Versandhändler Pearl findet das anscheinend zu langweilig: Da in Deutschland nur unter der Pearl-Hausmarke Fibrionic erhältlich, erhält das MGB111 den eindeutigen Produktbeinamen Torrent Leecher. Dem nur auf den eigenen Vorteil bedachten Filesharer im Namen wird das MGB111 nicht gerecht, denn teilen kann es auch.

Das MGB111 gehört zur Produktfamilie der NAS-Laufwerke. NAS steht für Network Attached Storage. Einige dieser Geräte bringen nicht bloß den Speicherplatz einer Festplatte in das lokale Netzwerk, sondern auch Drucker und andere USB-Geräte. Das trifft zum Teil auch auf das MGB111 zu. Als strom- und platzsparende Mini-Server sind multifunktionelle NAS besonders für Privathaushalte, aber auch für kleine Büros interessant. Preislich liegt das MGB111 mit knapp 100 Euro im unteren Preissegment.

Edimax BR-6215SRgInhalt

Kopiercenter ohne Papier

In einem einfach, aber durchaus ansprechend gestalteten Gehäuse bietet das MGB111 einer 3,5-Zoll-Festplatte mit IDE- oder SATA-Anschluss Platz. Die Hauptschale besteht aus Aluminium, Front und Rückseite sind in schwarzem Kunststoff gehalten. Luft, die durch Belüftungsschlitze an der Vorderseite in das Gehäuse eintritt, kann an der Rückseite wieder entweichen. Dort lässt sich auch ein kleiner Lüfter anbringen. Dank der werksseitig passiven Kühlung entstehen abgesehen von der verwendeten Festplatte keine Geräusche. Besonders kühl bleibt das Gehäuse aber nicht.

Neben acht LED-Kontrollleuchten für sämtliche Aktivitätszustände befinden sich an der Vorderseite zwei Knöpfe. Drückt man beide gleichzeitig für etwa sechs Sekunden, holt das Laufwerk die Werkseinstellungen wieder aus dem Speicher. Wird nur der obere Knopf für etwa vier Sekunden gedrückt, fährt das Gerät herunter - empfehlenswert, wenn das NAS per Taster an der Rückseite komplett ausschalten werden soll.

Front MGB111

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Hinter der durchsichtigen Kunststoffleiste wirkt das Licht der LEDs gebrochen. Der Ablesbarkeit bei Tageslicht ist das nicht gerade zuträglich.

Der zweite Knopf mit der Aufschrift Backup verwandelt das MGB111 in eine kleine Kopierstation: Per Tastendruck überprüft es die beiden rückseitigen USB-2.0-Anschlüsse nach Speichermedien und überträgt deren Inhalt auf die eingebaute Festplatte. Von dort finden die Daten entweder per Kabel oder Funk ihren Weg zu anderen Computern im Netzwerk. Entsprechende Anschlüsse für RJ45-Netzwerk sowie WLAN-Antenne befinden sich ebenfalls an der Rückseite.

Einbauen und anschließen

Bis es soweit ist, will das NAS-Laufwerk erst einmal angeschlossen und eine Festplatte eingebaut sein. Einhundert größtenteils in deutsch bedruckte Papierseiten helfen bei Inbetriebnahme und Software-Installation. Einige Englischkenntnisse sollte man für Screenshots, einige Hinweise und später auch für die Software aber parat haben. Über Hardware und Festplatteneinbau verliert das Handbuch nur die nötigsten Worte.



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Zwei USB 2.0 Anschlüsse zeichnen das MGB111 als multifunktionelles NAS-Laufwerk aus. Zum Printserver reicht es offiziell jedoch nicht.

Beim Einbau der Festplatte geht es ein wenig beengt zu. Zwar passt die Festplatte gerade so in das Gehäuse, die Kabel muss man aber schon ein wenig sortieren. Mit einem passenden Adapterkabel können Bastler die Stromversorgung der Festplatte sicher auch für den optionalen Gehäuselüfter heranziehen. Festplatten mit den Dateisystemen FAT und FAT32 kann das MGB111 zwar lesen, jedoch empfiehlt sich eine Formatierung mit EXT2, um das volle Potenzial des Geräts auszuschöpfen. Diese Arbeit kann man jedoch ruhig dem Installationsassistenten überlassen.

Ist die Festplatte eingebaut, wird das MGB111 zur besseren Gehäusekühlung senkrecht in seinen Standfuß gebettet. Gegen Kratzer auf empfindlichen Oberflächen helfen die mitgelieferten Gummifüße. Auf der Stromrechnung hinterlässt das MGB111 ähnliche Spuren wie seine Artgenossen: 20 bis 25 Watt konsumiert das laufende NAS. Fällt die Festplatte nach ein paar Minuten Leerlauf in den Schlafmodus, sind es 14 Watt. Wer das NAS-Laufwerk komplett abschalten möchte, sollte jedoch auch den Netzstecker ziehen: Alleine frisst das Netzteil etwa sieben Watt.


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Hivemind, am 19.08.2007 11:48

Also was gerade an dem Torrent Leacher neu sein soll frage ich mich ernsthaft. Es gibt schon seit über einem Jahr einen BitTorrent Clienten für die vielfach zum DSL Vertrag geschenkte Fritz!Box:
webtransmission modded by ChilliChilli DEVELOPMENT (BitTorrent client für FritzBoxen) - IP-Phone-Forum
transmissiond (BitTorrent auf Friz!Boxen mit Datenträger) - IP-Phone-Forum
Er ist mitlerweile recht einfach zu installieren und verfügt über ein ganz nettes Webinterface. Ist ein umgeschriebener Transmission Client.
Grundlage dafür eine FritzBox mit USB Anschluss an der man seinen USB Stick, MP3 Player oder externe USB Festplatte usw. hängen kann. Ist denke für viele die billigere Lösung ;)


Stealth, am 22.08.2007 16:01

Hallo Hivemind,

ganz so neu ist das Prinzip natürlich nicht, da hast du schon Recht. Hab schon vor knapp nem Jahr das erste Gerät dieser Art getestet. Aber der Leser soll ja schließlich vergleichen können.

Dass es so nen umgeschriebenen Client für die Fritz!Box gibt, wusste ich gar nicht. Glaub mir - den hätte ich sonst schon längst mal ausprobiert und entsprechend berichtet.

Einziger Nachteil den ich mir vorstellen kann: Die Box hat doch nur USB 1.1, da gehts mir dem überspielen zum PC doch recht langsam zu.

Grüße ans Kollektiv,

Stealth


nitschchedu, am 28.10.2007 20:28

Hallo ich habe den Beitrag gefunden zum MGB111 http://www.netzwelt.de/news/76010_3-im-test-naslaufwerk-torrent-leecher.html
und kann der beschreibung zum Absturz so nur bestätigen. Gibt es jetzt dazu eine Lösung die nicht damit Endet das Gerät zu Pearl zurück zuschicken ?
Oder ist der Absturz durch ein defekt der Hardware zuerklären ?


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