Flotte Dreizehn: Toshiba Satellite U300 im Test
Turbo mit magerer Mehrleistung
Denn der Bildschirm erscheint stabiler, als er wirklich ist. Die Steifigkeit lässt zu wünschen übrig und zudem ein Quietschen entstehen, wenn das Display an der linken oder rechten Ecke hochgezogen wird. Positiv fällt dagegen auf, dass sich die Flächen im Innenraum nur schwer eindrücken lassen. Insgesamt herrschen nicht bloß optische Parallelen zum Satellite A200, sondern auch qualitative.
Von den vollmundigen Versprechungen Intels zum Thema Turbo Memory bleibt in der Praxis nicht mehr viel übrig. Nicht viel, aber immerhin etwas. So verläuft subjektiv etwa der Wechsel zwischen verschiedenen Ordnern auf der Festplatte einen Tick schneller als ohne den helfenden Flash-Speicher, auch die Reaktionsgeschwindigkeit insgesamt scheint minimal höher. Gut, wenn man es hat, aber bestimmt kein K.O.-Kriterium.
Turbo Memory hin oder her, am flotten Vorwärtsdrang der Zwei-Kern-CPU aus der Intel Core 2 Duo-Serie gibt es nicht das Geringste auszusetzen. Damit kann die Arbeit durchaus auch einmal Spaß machen. Obwohl die Taktfrequenz von 1,66 Gigahertz am unteren Ende der Messlatte rangiert, reichen die Reserven locker für aufwändigere Multimedia-Bearbeitung. Office-Anwendungen und Internetausflüge zählen zu den leichtesten Übungen und grenzen an chronische Unterforderung.
Bildqualität
Vor allem die angenehm hohe Helligkeit des 13,3-Zoll-Displays kann sich blicken lassen, auch wenn sie auf dem Maximalwert eine Spur zu grell erscheint. Durch die Hochglanzoberfläche vermitteln die verfügbaren 1.280 x 800 Pixel einen ausgesprochen scharfen und "sauberen" Eindruck. Die kräftigen Farben sind für ein Subnotebook keine Selbstverständlichkeit, ebenso wie der vergleichsweise satte Schwarzwert und die dabei noch gute Ausleuchtung.
Zu den weniger positiven Seiten: Zwar gehen seitliche Abweichungen vom idealen Blickwinkel ohne nennenswerte Verfärbungen und lediglich mit einer dunkleren Darstellung einher, aber vertikal sieht es leider weniger rosig aus und die Anzeige wird schnell dunkler beziehungsweise heller. Somit ist die Bildqualität davon abhängig, wie man zuschaut. Ein gängiges Manko der meisten Notebooks, das für den Einzelnutzer aber noch vertretbar ausfällt.
Flotte Dreizehn: Toshiba Satellite U300 im Test
Auch nicht zu verachten ist der eingebaute Kartenleser für fast sämtliche aktuellen Speichermedien.
Wem das jetzt alles sehr bekannt vorkommt, der liegt absolut richtig: Tatsächlich sieht das Satellite U300 aus wie das kürzlich getestete Satellite A200, das zu heiß gewaschen wurde und eingelaufen ist.
Wie es sich für ein mobil orientiertes Subnotebook gehört, beherrscht das U300 den schnurlosen Datentransfer via Bluetooth.
Im dick geratenen Display bleibt genügend Raum für eine kleine Webcam mit 1,3 Megapixeln, die sich beispielsweise für die Voice-over-IP-Telefonie oder andere Spielarten der Online-Kommunikation anbietet.
Mut zur Zwischengröße - den beweisen mittlerweile immer mehr Notebook-Hersteller. So auch Toshiba mit dem Satellite U300, das sich mit seinem 13,3-Zoll-Display genau zwischen mobiler Mittelklasse und Subnotebook platziert.
Technisch befindet sich das Gerät auf dem neuesten Stand: Ein Dual-Core-Prozessor aus Intels \"Santa Rosa\"-Generation, leistungsfähiges Wireless LAN n und die bereits genannte Turbo Memory-Technologie.
Damit es auch mit dem anspruchsvollen Windows Vista flott hergeht, sind die beiden RAM-Steckplätze mit einem doppelten Gigabyte Arbeitsspeicher belegt, maximal sind sogar bis zu vier Gigabyte möglich.
Trotz Vollausstattung liegt der zwei Kilogramm leichte Kompaktrechner in einem vertretbaren Preisrahmen.
Dafür gibt es neben einem Dual-Core-Prozessor unter anderem noch Turbo Memory von Intel: fest installierter Flash-Speicher, der die Arbeit mit Windows Vista beschleunigen soll.
Vorne links wird die Bezeichnung Satellite effektvoll in blau beleuchtet, ebenso wie die fünf Status-LED auf der rechten Seite.
Als Testgrundlage dient eine der besseren Ausstattungsvarianten namens U300-114, die günstigsten Modelle werden in Online-Preisvergleichen bereits ab etwa 1.100 Euro gehandelt.
Auf die tiefblaue Metalliclackierung mit dem großen glänzenden Toshiba-Schriftzug außen folgt im Innenraum eine mattsilberne Fläche, eingefasst von zwei dezenten Leisten in Klavierlack-Optik.
Den Farben mangelt es in den Randbereichen an Homogenität und im unteren Sektor zeigt sich ein sehr dünner, schlechter ausgeleuchteter Streifen. Bei Graustufen zeigt sich ein eher durchwachsenes Bild mit negativer Tendenz. Großflächige Verläufe wirken zwar weitgehend glatt und kaum streifig, aber ebenfalls etwas unregelmäßig. Wirklich problematisch sind jedoch besonders helle Graustufen, die das Display zum Teil einfach in Weiß umwandelt.

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