Digitalkamera-Zubehör: Graufilter
Fließendes Wasser
Da Verschlusszeit und Blende zudem aber starken Einfluss auf die Bildgestaltung haben, wird ein Graufilter auch oft dazu verwendet fotografische Effekte, wie zum Beispiel Bewegungsunschärfe, zu ermöglichen. Denn gerade bei sehr hellen Motiven reicht der höchste Blendenwert oft nicht aus, um eine längere Verschlusszeit zu gewährleisten. Gegenteilig dazu reicht manchmal auch nicht die kürzeste Verschlusszeit der Kamera, um für einen unscharfen Hintergrund bei einer Porträtaufnahme die Blende weit genug öffnen zu können. In beiden Fällen hilft ein Graufilter weiter.
Eins der bekanntesten Einsatzgebiete des Graufilters ist die Visualisierung von fließendem Wasser. Eigentlich ist nicht das Graufilter für den Effekt verantwortlich, sondern die in der Kamera bewusst lang gewählte Verschlusszeit. Es ist jedoch das Filter, das diese langen Verschlusszeiten bei Tageslicht erst ermöglicht. Für das Vorhaben wird eine Digitalkamera mit frei wählbarer Verschlusszeit und ein Stativ benötigt. Wasser beginnt in der Regel ab einer Verschlusszeit von 1/30 Sekunde und länger scheinbar im Bild zu fließen. Je länger belichtet wird, desto weicher wirkt das fließende Wasser später im Foto.

Damit das bewegte Wasser in diesem Bild weich wirkt, wurde acht Sekunden belichtet. Um das Foto jedoch in einen derartigen Look zu verwandeln, ist eine Nachbearbeitung des Bildes nötig. In diesem netzwelt-Tutorial erfahren Sie mehr, wenn Ihnen der Effekt gefällt.
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Porträts im hellen Licht
Porträtfotos zeichnen sich dadurch aus, dass auf dem Bild die Person und ihr Aussehen absolut im Vordergrund stehen. Nichts sollte den Blick des Betrachters ablenken, weshalb für Porträtaufnahmen meistens ein unscharfer Hintergrund angestrebt wird. Dieser wird durch eine weit geöffnete Blende erzielt, was jedoch gerade bei starkem Umgebungslicht, wo eine besonders kurze Verschlusszeit benötigt wird, meistens nicht ohne Graufilter machbar ist.

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