Rasant und mitreißend fotografieren
Fototipp: Bewegung ins Bild bringen
Viele Sportarten begeistern durch ihre Geschwindigkeit, die die bewegte Berichterstattung im Fernsehen wunderbar vermitteln kann. Die Fotografie vermag dagegen nur einen kurzen Moment einer Szene zeigen und vor allem herrscht in einem Bild naturgemäß Stillstand. Wie trotzdem Bewegung und Action in ein Foto kommen, lernen Sie mit netzwelt in diesem Artikel.
Inhaltsverzeichnis
- 1Mitzieher: So wird's gemacht
- 2Zoomen für den Erfolg
- 3Tipps für die Praxis
Am Anfang steht der Equipment-Check, denn für das folgende Vorhaben sind einige Grundvoraussetzungen an der Digitalkamera Pflicht. Benötigt wird eine Kamera, die eine freie Wahl der Verschlusszeit erlaubt. Dieser Betriebsmodus ist meistens mit dem Kürzel "TV" oder "S" bezeichnet und findet sich nur bei Digitalkameras, die dem Nutzer manuelle Einstellmöglichkeiten an die Hand geben.
Um Bewegung in unser Foto zu bringen, soll die Verschlusszeit nämlich deutlich länger eingestellt werden, als die Automatik diese wählen würde. Dazu sollte die Kamera über ein manuelles Zoom verfügen, das über ein Drehen oder Schieben am Objektiv eingestellt wird. Dies ist bei digitalen Spiegelreflexkameras und den meisten Bridgekameras der Fall.
Mitzieher: So wird's gemacht
In der Blendenautomatik, dem Programm S oder TV, stellt der Fotograf eine feste Verschlusszeit ein und die Kameraautomatik regelt die für die korrekte Belichtung des Bildes benötige Blende hinzu. Daher sollte die Gesamtbelichtung des Bildes in der Regel stimmen. Nur bei extrem hellen oder dunklen Motiven kann ein Experimentieren mit unterschiedlichen Belichtungsmessmethoden nötig sein, um bessere Bildergebnisse zu erhalten.
Die Verschlusszeit ist von der Geschwindigkeit des Motivs bestimmt. Bei sehr schnellen Bewegungen, zum Beispiel die eines Rennautos oder eines Radfahrers, führen Verschlusszeiten zwischen 1/125 und 1/60 Sekunde zum Erfolg. Bei langsameren Motiven muss mit bis zu 1/15 Sekunde etwas länger belichtet werden. Auch der Abstand zum Motiv spielt eine große Rolle, je näher das Motiv am Fotografen ist, desto kürzer muss die Verschlusszeit gewählt sein. Zusätzlich sollte der Autofokusmodus der Kamera auf Objektverfolgung gestellt werden, damit das Hauptmotiv später auch richtig scharf wird.


Die Sonne ist die universelle Lichtquelle unter freiem Himmel - auch für Fotografen. Sie lässt sich aber nicht beliebig positionieren. Die Mär: "Gegen die Sonne zu fotografieren funktioniert nicht" ist weit verbreitet. Mit Hilfe von Überbelichtung oder einem gezieltem Einsatz von Blitzgeräten, können Digitalfotografen aber sehr wohl gegen die Sonne fotografieren. Netzwelt sagt Ihnen, worauf es ankommt!
Es gibt diese Bilder von Bächen und Flüssen, auf denen Wasser zu fließen scheint und eine Szene entsteht, die aus einem fernen Land voller Magie und Zauberei stammen könnte. Mit dem richtigen Zubehör sind Fotos dieser Art recht einfach zu erschaffen. Lernen Sie mit netzwelt, inwieweit ein Graufilter ihre Kamera-Ausrüstung aufwerten kann.
Makrofotografie begeistert durch vergrößerte Ansichten ganz kleiner Dinge. Gerade bei Insekten eröffnet sich oft eine unbekannte Welt voller interessanter Geschöpfe. Mit der richtigen Beleuchtung erhalten Makrofotos eine zusätzliche Portion Dramatik. Netzwelt über ganz wenig Licht für ganz viel Wirkung.




