Stromanbieter: Verbraucherschützer fordern zum Wechsel auf

Billig nicht gleich gut

Vor zu viel Sparwut warnen die Verbraucherschützer jedoch: Die Kunden sollten in jedem Fall auf die Vertragslaufzeit und die Kündigungsfrist achten. Zudem raten sie vor verdächtig billigen Angeboten ab. Diese arbeiten unter Umständen nicht kostendeckend. Angst vor der Pleite des neuen Anbieters muss der Kunde nicht haben. Dank des Energiewirtschaftsgesetzes von 2005 muss der regionale Versorger einen Kunden aufnehmen, wenn der neue Anbieter ausfällt - zum gleichen Preis.

Besonders kritisch sind laut der Verbraucherzentrale die Festpreisangebote. Hier kauft der Kunde im Voraus eine bestimmte Anzahl an Kilowattstunden - und dies zu verlockend günstigen Konditionen. Der Haken: Geht der Anbieter pleite, ist das angezahlte Geld weg. Verbraucht der Kunde weniger als den bezahlten Strom, gibt es kein Geld zurück. Verbraucht er mehr, wird diese Zusatzenergie mit besonders teuren Tarifen abgerechnet.

Gründe für die steigenden Preise

Ende Juni ist die Genehmigungspflicht der Preise für die Stromanbieter ausgelaufen. Die Stromversorger können nun schneller und häufiger an der Preisschraube drehen, als dies bisher der Fall war. Damit die Preise nicht ins Uferlose abdriften, tritt im Herbst die so genannte Kartellrechtsnovelle in Kraft. Diese sorgt dafür, dass die Anbieter nun nachweisen müssen, dass Preissteigerungen gerechtfertigt sind.

Stromanbieter: Verbraucherschützer fordern zum Wechsel auf
Strom wird zum immer teureren Gut.
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Zusätzlich hat das Kartellamt dank der Novelle die Möglichkeit, Strafen und Sanktionen sofort zu verhängen, ohne dass sich die Unternehmen wie bisher per Einspruch durch langwierige Prozesse vor zeitnahen Konsequenzen schützen können. Eine flächendeckende Preiskontrolle durch die Kartellbehörde dürften die Verbraucher jedoch nicht erwarten, sagte Bernhard Heitzer, Chef der Kartellbehörde, im Deutschlandfunk.

Günstigere Preise durch mehr Wettbewerb

Er appelliert an die Kunden: "Jeder Verbraucher kann heute seinen Stromanbieter ganz leicht wechseln". Als der Strommarkt 1998 geöffnet wurde, hatte sich der Gesetzgeber davon mehr Wettbewerb erhofft. Doch das Gegenteil ist eingetreten. Die Preise stiegen und die Kunden verharrten dennoch bei ihren gewohnten Anbietern. Das soll sich ändern. "Wir wollen, dass sich mittelfristig bis längerfristig auf den Energiemärkten ein besserer Wettbewerb einstellt", sagt Bernhard Heitzer.

Netzwelt bietet Stromkunden, die ihren Anbieter wechseln wollen, einen besonderen Service. Unter Stromanbieterwechsel erfahren Sie alles, was für einen Wechsel wichtig ist. Die günstigsten Tarife gibt es in unserem Stromtarifrechner.

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also i hab auch gewechselt...hab ökostrom und zahle weniger als vorher :) wenn auch net mehr soviel, seit der hauptanbieter hier seine preise wieder gesenkt hat...aber bissl isses trotzdem

Hallo! Zitat: Wie willst du beweisen das aus deiner Dose Öko-strom rauskommt? Und nicht billig eingekaufter AKW-Strom aus Frankreich oder Tschechien. Ich bezahle doch...

Zitat: sach ich doch und dann bitte auch öko-Strom damit da mehr Geld in die Forschung kommt Nicht überall wo "Öko-Strom" draufsteht ist Öko-Strom drin. Wie willst du...

das ist jetzt die gradwanderung: ökostrom ist natürlich teurer als akw-strom. nun soll man der natur etwas gutes tun und gleichzeitig mehr ausgeben, wo doch alle von sparen reden? ich denke, dass in...

Zitat: :spinnstw:Was, der Strom ist teuerer geworden?:rolleyes:Stromanbieter wurde längst von mir gewechselt...:wegschub: sach ich doch und dann bitte auch öko-Strom damit da...

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