Kundenflucht soll Wettbewerb ankurbeln
Stromanbieter: Verbraucherschützer fordern zum Wechsel auf
Der Bundesverband der Verbraucherschützer will mit einer bundesweiten Plakataktion die Bürger dazu bewegen, den Stromanbieter zu wechseln. Damit soll Druck auf die Anbieter ausgeübt werden, um das stetig steigende Preisniveau wieder einzufangen. Auch das Bundeskartellamt spricht sich für einen Wechsel zu günstigen Anbietern aus.

Inhaltsverzeichnis
- 1Wechselstrom
- 2Plakate für mehr Wettbewerb
- 3Billig nicht gleich gut
- 4Gründe für die steigenden Preise
- 5Günstigere Preise durch mehr Wettbewerb
Wechselstrom
Bislang hatten die Verbraucherschützer die Bürger aufgefordert, die steigenden Preise durch Einsparungen zu kompensieren. Höhere Preise bei weniger Verbrauch sollte die Preissteigerungen egalisieren. Von dieser Richtung rücken die Verbraucherschützer nun ab. Stattdessen soll der Wettbewerb auf dem weitgehend immer noch homogenen Strommarkt nun endlich angekurbelt werden. Jeder soll zum günstigsten Anbieter wechseln. Dies soll die Preisentwicklung in die andere Richtung treiben.
Wenn alle Lampen im Haushalt mit Energiesparbirnen bestückt sind, der Kühlschrank kaum noch unter Zimmertemperatur liegt und im Haushalt nur noch gemeinsam gekocht wird, dann ist schnell das Maximum der zumutbaren Sparmaßnahmen erreicht. Gegen steigende Strompreise hilft Sparen nur begrenzt. In den letzten sieben Jahren stiegen die Strompreise um 50 Prozent. Viel schneller, als modernere Technik die Haushaltsgeräte sparsamer werden lässt.
Plakate für mehr Wettbewerb
Der Bundesverband der Verbraucherschützer startet deshalb eine Plakatkampagne. Sechs Monate lang sollen die Bürger dazu ermuntert werden, ihrem Stromanbieter den Rücken zu kehren und sich einen günstigeren zu suchen. Eine Million Haushalte soll dadurch zusätzlich wechseln, so das Ziel der Verbraucherschützer. Der Anbietertausch lohnt sich: Durchschnittlich 60 Euro könne ein Haushalt im Jahr sparen, rechnet der Verband vor. Familien sogar bis zu 185 Euro. Tarifrechner helfen bei der Wahl des besten Anbieters
Die neuen Stromanbieter seien oft bis zu 29 Prozent günstiger als die alteingesessen regionalen Versorger. Das grüne Gewissen muss dabei nicht zu kurz kommen: Auch der als teuer verschriene Ökostrom ist meist ebenfalls günstiger als der Standardtarif der Stadtwerke. "Ein Wechsel ist einfach und ohne Risiko möglich", so die Kernaussage der Kampagne. "Für den Wechsel brauchen Sie nur die neuen Vertragsunterlagen anfordern, ausfüllen und unterschrieben zurücksenden", sagt Dr. Holger Krawinkel vom Bundesverband der Verbraucherzentrale.

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also i hab auch gewechselt...hab ökostrom und zahle weniger als vorher :) wenn auch net mehr soviel, seit der hauptanbieter hier seine preise wieder gesenkt hat...aber bissl isses trotzdem
Hallo! Zitat: Wie willst du beweisen das aus deiner Dose Öko-strom rauskommt? Und nicht billig eingekaufter AKW-Strom aus Frankreich oder Tschechien. Ich bezahle doch...
Zitat: sach ich doch und dann bitte auch öko-Strom damit da mehr Geld in die Forschung kommt Nicht überall wo "Öko-Strom" draufsteht ist Öko-Strom drin. Wie willst du...
das ist jetzt die gradwanderung: ökostrom ist natürlich teurer als akw-strom. nun soll man der natur etwas gutes tun und gleichzeitig mehr ausgeben, wo doch alle von sparen reden? ich denke, dass in...
Zitat: :spinnstw:Was, der Strom ist teuerer geworden?:rolleyes:Stromanbieter wurde längst von mir gewechselt...:wegschub: sach ich doch und dann bitte auch öko-Strom damit da...