Überblick: Leise HTPCs bis 1.500 Euro
Tarox Mediatainment Center LS 5000 II
Hush E1 Basic
In einer völlig anderen Liga als die drei Vergleichssysteme spielt der E1 Basic aus dem Hause Hush. Der große Bruder E5, sozusagen der Bentley unter den HTPCs, konnte bereits im netzwelt-Test begeistern. Begeistern dürfte der kleine Werkskollege aber in erster Linie empfindliche Lauscher, nicht diejenigen, die nach einer möglichst gut bestückten und dennoch preisgünstigen Lösung suchen. Das System wird rein passiv und absolut lautlos von der Umgebungsluft gekühlt - Lüfter: Fehlanzeige.
Zu hören sind damit nur noch die bloß 250 Gigabyte fassende Festplatte, die gegen Aufpreis einem besonders leisen 2,5-Zoll-Magnetspeicher weicht, und der DVD-Brenner bei eingelegtem Medium. In der Minimalkonfiguration für 1.296,14 Euro wird das System von einem langsamen Intel Celeron M angetrieben, mit der deutlich flotteren Notebook-Variante eines Core 2 Duo sind es gleich knapp 170 Euro mehr. In puncto Grafik muss der Käufer wohl oder übel mit einem On-Board-Chip Vorlieb nehmen.

Wie bei den meisten Standard-Hauptplatinen für den PC gehören Anschlüsse für Acht-Kanal-Audio, Line-Out, Mikrofon und S/PDIF (optisch) zur Grundausstattung. Leider ist der Arbeitsspeicher von einem halben Gigabyte selbst für die Ansprüche des vorinstallierten Windows XP in der Media Center Edition ausgesprochen mager. Immerhin: Fernbedienung und TV-Tuner mit CI-Adapter und wahlweise DVB-T, DVB-S oder DVB-C kosten keinen Cent extra.
In diesem Vergleich glänzt nur Hush mit einem selbst entworfenen Gehäuse, Tarox setzt wie ichbinleise und iTV Media auf Fremdanbieter. Das "Mediatainment Center LS 5000 II" steckt im HTPC-Gehäuse "Fusion" von Antec, das wie die SilverStone-Pendants auch einzeln erhältlich ist. Mit seinem dicken silbernen Drehknopf erinnert es am ehesten an einen A/V-Receiver aus dem Hi-Fi-Handel, zudem kostet das integrierte Display keinen Aufpreis. Mit Anschaffungskosten von 1.199 Euro unterbietet es die versammelte Konkurrenz zwar deutlich. Aber nicht bei der Ausstattung, denn die ist im direkten Vergleich geradezu beispielhaft.
Überblick: Leise HTPCs bis 1.500 Euro
In einer völlig anderen Liga als die drei Vergleichssysteme spielt der E1 Basic aus dem Hause Hush.
Als Grundlage dient das nicht gerade genügsame Windows Vista, das in diesem Fall auch die Multimedia-Software stellt. Mit zwei Gigabyte Arbeitsspeicher kommt das grafisch aufwändige Betriebssystem ordentlich in Schwung.
Ein Online-Konfigurator wie beim ichbinleise PC MP5 fehlt jedoch und das besser ausgestattete, preislich nächstgelegene \"Gold\"-Modell schlägt gleich mit satten 1.888,99 Euro zu Buche.
Zu hören sind damit nur noch die bloß 250 Gigabyte fassende Festplatte, die gegen Aufpreis einem besonders leisen 2,5-Zoll-Magnetspeicher weicht, und der DVD-Brenner bei eingelegtem Medium.
Das Mediatainment Center LS 5000 II steckt im HTPC-Gehäuse Fusion von Antec, das wie die SilverStone-Pendants auch einzeln erhältlich ist.
Wie beim Konkurrenz-System von ichbinleise steckt der Vista Silber DVB-S2 HDTV von iTV Media in einem Leichtmetall-Chassis von Silverstone.
Positiv unterscheidet sich das Mediatainment Center LS 5000 II auch durch eine separate Grafikkarte: Das Modell mit Nvidia GeForce 8500 GT mag zwar nicht zu performantesten zählen, degradiert lahme On-Board-Grafik aber in jedem Fall.
Mit Anschaffungskosten von 1.199 Euro unterbietet es die versammelte Konkurrenz zwar deutlich. Aber nicht bei der Ausstattung, denn die ist im direkten Vergleich geradezu beispielhaft.
Mit seinem dicken silbernen Drehknopf erinnert es am ehesten an einen A/V-Receiver aus dem Hi-Fi-Handel, zudem kostet das integrierte Display keinen Aufpreis.
Begeistern dürfte der kleine Werkskollege des E5 aber in erster Linie empfindliche Lauscher, nicht diejenigen, die nach einer möglichst gut bestückten und dennoch preisgünstigen Lösung suchen.
Ab 1.390 Euro ist der ichbinleise PC MP6 von MR Computertechnik zu haben. Optisch entspricht er dem bereits von netzwelt getesteten PC MP5, hier sorgt statt eines AMD-Prozessors jedoch ein Intel Core 2 Duo für Vortrieb.
Der Name ist sprichwörtlich Programm, denn die eingebaute TV-Karte von KNC1 empfängt digitales Satellitenfernsehen nach dem DVB-S2-Standard und kann demnach bereits hochauflösende HDTV-Signale empfangen.
Die Serienausstattung umfasst unter anderem eine große 500-Gigabyte-Festplatte von Samsung sowie wahlweise einen TV-Empfänger für DVB-T, DVB-S oder analoges Fernsehen.
Das System wird rein passiv und absolut lautlos von der Umgebungsluft gekühlt - Lüfter: Fehlanzeige.
Der Anbieter empfiehlt den Einsatz des normalerweise kostenlosen Freeware-Media-Centers MediaPortal. Wer sich die Software fachmännisch vorinstallieren lässt, wird inklusive Windows XP Professional als Basis jedoch 369 Euro zusätzlich los.
Optional stehen je nach Anspruch und Budget weitere Komponenten zur freien Auswahl, etwa eine spieletaugliche Grafikkarte mit HDMI-Ausgang, ein zweites Gigabyte Arbeitsspeicher oder eine zweite Festplatte.

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