Was die aktuellen Wohnzimmer-Systeme können
Überblick: Leise HTPCs bis 1.500 Euro
Ein "Home Theater PC", kurz HTPC, kann mehr als ein gewöhnlicher PC. Fernsehen, Musikspielen, Videos aufnehmen und die Ohren schonen zum Beispiel. Wem die Zeit oder Lust fehlt, ein leises Wohnzimmer-System in mühsamer Handarbeit selbst zusammenzuschrauben, kann auf fertig montierte Geräte zurückgreifen. Netzwelt sieht sich vier aktuelle Modelle näher an und zeigt die Vor- und Nachteile auf.

Inhaltsverzeichnis
- 1ichbinleise PC MP6
- 2iTV Vista Silber DVB-S2 HDTV
- 3Tarox Mediatainment Center LS 5000 II
- 4Datenvergleich
Eines ist allen vier Wettbewerbern gemeinsam: ein so genanntes Desktop-Gehäuse, das nicht senkrecht steht, sondern flachliegt. Mit den hässlichen, beigefarbenen Klötzen aus der frühen PC-Vorzeit, auf denen meist ein mindestens ebenso unansehnlicher Röhrenmonitor stand, haben die schicken Hardware-Hüllen herzlich wenig am Hut. Angesagt sind edle Hi-Fi-Optik und gebürstetes Aluminium. Allerdings kommt es ganz auf den Anbieter an, was letztendlich drinsteckt. Gut ausgestattete und trotzdem bezahlbare Systeme gibt es bereits unter 1.500 Euro.
Inhalt
Tarox Mediatainment Center LS 5000 II
ichbinleise PC MP6
Ab 1.390 Euro ist der "ichbinleise PC MP6" von MR Computertechnik zu haben. Optisch entspricht er dem bereits von netzwelt getesteten PC MP5, hier sorgt statt eines AMD-Prozessors jedoch ein Intel Core 2 Duo für Vortrieb. Die Serienausstattung umfasst unter anderem eine große 500-Gigabyte-Festplatte von Samsung sowie wahlweise einen TV-Empfänger für DVB-T, DVB-S oder analoges Fernsehen. Gegen Aufpreis sind auch Konfigurationen mit bis zu drei Tunern und einem CI-Slot für Pay-TV möglich.
Der Anbieter empfiehlt den Einsatz des normalerweise kostenlosen Freeware-Media-Centers MediaPortal. Wer sich die Software fachmännisch vorinstallieren lässt, wird inklusive Windows XP Professional als Basis jedoch 369 Euro zusätzlich los. Optional stehen je nach Anspruch und Budget weitere Komponenten zur freien Auswahl, etwa eine spieletaugliche Grafikkarte mit HDMI-Ausgang, ein zweites Gigabyte Arbeitsspeicher oder eine zweite Festplatte.
Überblick: Leise HTPCs bis 1.500 Euro
In einer völlig anderen Liga als die drei Vergleichssysteme spielt der E1 Basic aus dem Hause Hush.
Als Grundlage dient das nicht gerade genügsame Windows Vista, das in diesem Fall auch die Multimedia-Software stellt. Mit zwei Gigabyte Arbeitsspeicher kommt das grafisch aufwändige Betriebssystem ordentlich in Schwung.
Ein Online-Konfigurator wie beim ichbinleise PC MP5 fehlt jedoch und das besser ausgestattete, preislich nächstgelegene \"Gold\"-Modell schlägt gleich mit satten 1.888,99 Euro zu Buche.
Zu hören sind damit nur noch die bloß 250 Gigabyte fassende Festplatte, die gegen Aufpreis einem besonders leisen 2,5-Zoll-Magnetspeicher weicht, und der DVD-Brenner bei eingelegtem Medium.
Das Mediatainment Center LS 5000 II steckt im HTPC-Gehäuse Fusion von Antec, das wie die SilverStone-Pendants auch einzeln erhältlich ist.
Wie beim Konkurrenz-System von ichbinleise steckt der Vista Silber DVB-S2 HDTV von iTV Media in einem Leichtmetall-Chassis von Silverstone.
Positiv unterscheidet sich das Mediatainment Center LS 5000 II auch durch eine separate Grafikkarte: Das Modell mit Nvidia GeForce 8500 GT mag zwar nicht zu performantesten zählen, degradiert lahme On-Board-Grafik aber in jedem Fall.
Mit Anschaffungskosten von 1.199 Euro unterbietet es die versammelte Konkurrenz zwar deutlich. Aber nicht bei der Ausstattung, denn die ist im direkten Vergleich geradezu beispielhaft.
Mit seinem dicken silbernen Drehknopf erinnert es am ehesten an einen A/V-Receiver aus dem Hi-Fi-Handel, zudem kostet das integrierte Display keinen Aufpreis.
Begeistern dürfte der kleine Werkskollege des E5 aber in erster Linie empfindliche Lauscher, nicht diejenigen, die nach einer möglichst gut bestückten und dennoch preisgünstigen Lösung suchen.
Ab 1.390 Euro ist der ichbinleise PC MP6 von MR Computertechnik zu haben. Optisch entspricht er dem bereits von netzwelt getesteten PC MP5, hier sorgt statt eines AMD-Prozessors jedoch ein Intel Core 2 Duo für Vortrieb.
Der Name ist sprichwörtlich Programm, denn die eingebaute TV-Karte von KNC1 empfängt digitales Satellitenfernsehen nach dem DVB-S2-Standard und kann demnach bereits hochauflösende HDTV-Signale empfangen.
Die Serienausstattung umfasst unter anderem eine große 500-Gigabyte-Festplatte von Samsung sowie wahlweise einen TV-Empfänger für DVB-T, DVB-S oder analoges Fernsehen.
Das System wird rein passiv und absolut lautlos von der Umgebungsluft gekühlt - Lüfter: Fehlanzeige.
Der Anbieter empfiehlt den Einsatz des normalerweise kostenlosen Freeware-Media-Centers MediaPortal. Wer sich die Software fachmännisch vorinstallieren lässt, wird inklusive Windows XP Professional als Basis jedoch 369 Euro zusätzlich los.
Optional stehen je nach Anspruch und Budget weitere Komponenten zur freien Auswahl, etwa eine spieletaugliche Grafikkarte mit HDMI-Ausgang, ein zweites Gigabyte Arbeitsspeicher oder eine zweite Festplatte.

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