Kampfansage an Dell?

Asus U3: Neues Edel-Notebook mit GPS

Asus U3: Neues Edel-Notebook mit GPS Manchen sind zwölf Zoll zu wenig und 15 Zoll zu viel. Diese Lücke füllen Subnotebooks mit 13,3-Zoll-Display. Meist stehen sie den großen Modellen in Sachen Geschwindigkeit und Ausstattung kaum nach, wiegen aber nicht einmal zwei Kilogramm. Selbst US-Computergigant Dell entdeckte inzwischen den mobilen Mittelweg für sich. Besonders edle Konkurrenz könnte bald aus Taiwan kommen.

Klavierlackoptik, Leder-Handballenauflage und silberne Seitenprofile kennen netzwelt-Leser bereits vom Testbericht des Asus U1F. Nichtsdestotrotz strahlt diese Mischung auch beim größeren U3 eine gehörige Portion Exklusivität aus. Interessant ist jedoch nicht nur das Aussehen, denn das Subnotebook besitzt einen eingebauten GPS-Empfänger. Wie ein Navigationssystem fürs Auto könnte der Mobilrechner somit als digitaler Wegweiser herhalten.

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Asus U3

Asus U3 (Foto: notebookreview.com)

Diesen Vorzug bietet das sonst technisch vergleichbare 13,3-Zoll-Gerät Dell XPS M1330 nicht. Während Asus das Mindestgewicht mit 1,75 Kilogramm angibt, spricht Dell von gerade einmal 40 Gramm mehr. Während die kleinsten Subnotebooks mit 12,1-Zoll-Bildschirm bloß über langsame On-Board-Grafik verfügen, lassen sich die beiden potenziellen Konkurrenten mit einem Nvidia GeForce 8400M GS ordern. Ein recht langsamer Spielbeschleuniger zwar, aber immerhin deutlich schneller.

Sowohl das Asus U3 als auch das Dell XPS M1330 können mit einem HDMI-Anschluss punkten, dafür liefert das U3 gleich drei statt nur zwei USB-Ports. Ihre sehr flache Bauweise verdanken sie unter anderem dem dünnen Display mit LED-Technik - bei Bedarf mit einer kleinen Webcam versehen. Im Gegensatz zum Mitbewerber ermöglicht Asus das Umschalten von separater zu integrierter Grafik, was Strom spart und Laufzeit bringt.

Dell XPS M1330

Dell XPS M1330

Wireless LAN und Bluetooth gehören in dieser Klasse ohnehin zum guten Ton. Da beide Modelle auf der neuesten Intel-Plattform "Santa Rosa" basieren, steht auch der Standard 802.11n für besonders schnelles oder weitreichendes Netzwerken ohne Kabel bereit. Dell bietet potente Core 2 Duo-Prozessoren bis 2,4 Gigahertz, bis zu vier Gigabyte Arbeitsspeicher und Festplatten bis zu einer Kapazität von 250 Gigabyte.

Leider bringt Asus nur einen RAM-Steckplatz mit, was den Arbeitsspeicher auf maximal zweieinhalb Gigabyte beschränkt. Bei der CPU ist schon bei 2,2 Gigahertz Schluss, bei der Festplatte bei 160 Gigabyte. Für das Asus U3 kursiert ein Preis um etwa 2.000 Dollar und ein Starttermin im September. Das Dell XPS M1330 lässt sich hierzulande bereits odern, allerdings mit einer langen Vorlaufzeit von sechs Wochen. Ob das Asus U3 auch den Sprung über den großen Teich schaffen wird, steht noch nicht fest.

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