Die komplette Steuerung für das Hightech-Haus
LinuxMCE: Das Über-Mediacenter
Media-Center und komplette Steuerung der Hauselektronik zugleich. LinuxMCE ist mehr als eine reine Multimediaverwaltung. Es ist komplexer als jede andere Home-Entertainment-Software und steuert sogar Licht, Telefon- und Alarmanlage. Die Steuerung funktioniert per Standardperipherie, Fernbedienung, PDA oder sogar über das Handy. Der Alleskönner im digitalen Zuhause.

Inhaltsverzeichnis
- 1Das Linux-Media-Center
- 2Der Hintergrund von LinuxMCE
- 3Die Steuerzentrale des Hauses
- 4Das vernetzte Haus
- 5Beliebige Bedienung
- 6VoIP und Alarmanlage
- 7Science-Fiction der Gegenwart
Das Linux-Media-Center
Linux und Multimedia sind zwei Begriffe, die sich laut vielen Vorurteilen nur schwer zusammen bringen lassen. Damit räumt LinuxMCE endgültig auf. Es ist "Multimedia" - mehr als wohl jede andere Software auf dem Markt. Dazu ist es gleichzeitig auch Linux, denn es basiert auf Ubuntu. Und es ist auch noch kostenlos. Ein weiteres beliebtes Vorurteil stempelt Linux als kompliziert und anspruchsvoll ab. LinuxMCE braucht jedoch nur wenige Eingaben, um installiert zu werden. Der Rest wird über interaktive grafische Assistenten konfiguriert.
Media-Center werden immer beliebter. Sie vereinigen die Vorteile des DVD-Players, Videorekorders und Computers in einer Software. Zusammen mit der richtigen Hardware, einem HTPC, werden sie zum elektronischen Alleinunterhalter im Wohnzimmer. LinuxMCE ist eine solche Media-Center-Software. Allerdings geht der Funktionsumfang weit über das Aufnehmen und Abspielen von Videos hinaus. Denn LinuxMCE kann fast sämtliche Elektronik im Haus steuern.
Der Hintergrund von LinuxMCE
Technisch basiert die Software auf dem Betriebssystem Kubuntu, einer Ubuntu-Distribution mit KDE-Desktopumgebung. Unter der Haube vereint das Open-Source-Projekt mehrere einzelne Projekte und fügt sie zu einer Software zusammen. Xine fungiert als Mediaplayer, MythTV sorgt für die Entertainment-Komponente und Asterisk für die Unterstützung der Telefoniefunktionen.

LinuxMCE mit neuer Oberfläche: Transparenzeffekte
(Klick vergrößert.)
Doch LinuxMCE ist nicht nur eine Open-Source-Zusammenstellung: Laut Paul Webber, dem Gründer des Projekts, hat die Software inzwischen über eine Million Zeilen eigenen Code. Die Idee zu LinuxMCE kam Webber, als er eine Vorführung von "Pluto" sah, einem ähnlichen Projekt. Pluto ist ebenfalls weitgehend Open Source, sodass Webber große Teile davon übernahm. Sein Ziel war es, eine solche Plattform auf einer Standarddistribution laufen zu lassen statt auf einer proprietären Plattform, wie dies beim Ursprung der Fall ist.
Pluto ist für professionelle Anwendungen gedacht und dafür ausgelegt, als "Server-Client"-Architektur aufgebaut zu werden, bei der ein eigener Server die Steuerung der Hauptfunktionen übernimmt. Paul Webber wollte jedoch, dass die Software auch auf einem einzigen PC laufen kann. LinuxMCE ist also ein "Fork" von Pluto, eine Abspaltung eines Projektes.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 1 Beitrag
Schön schön... Aber ich frag gar nicht erst nach der Hardware-Unterstützung...