Erst brechen, dann beugen
Gadget-Globus: Taschenlampe an, Essen raus
Mobile Computing
Hände auf das Wagendach, Beine auseinander, Mageninhalt entleeren. Diese Taschenlampe blendet Verdächtige nicht nur, sie stört auch gleichzeitig den Orientierungssinn, macht schwindelig und löst Brechreiz aus. Tipp für angehende Gangster: Augen zu und durch!
Der Schlagstock in Form einer Taschenlampe könnte bei Gesetzeshütern bald aus der Mode kommen. Im Auftrag der Heimatschutzbehörde hat die US-Firma "Intelligent Optical Systems" diese auf den ersten Blick harmlose LED-Taschenlampe entwickelt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Taschenlampen spendet sie nicht nur Licht, sondern ist auch als "weiche Waffe" einsetzbar.
Um keine bleibenden Schäden zu verursachen, misst sie nach dem Einschalten zunächst den Abstand zu den Augen und reguliert daraufhin Intensität und Leuchtkraft. Anschließend strahlt sie ein pulsierendes Licht mit wechselnden Farben und variabler Leuchtdauer aus, welches je nach Körperbau und Verfassung des Opfers unterschiedliche Wirkung zeigt.
Die Symptome reichen von einem Schwindelgefühl bis hin zu Brechreiz, verschwinden aber innerhalb weniger Minuten wieder. Natürlich ist die Taschenlampe keine Allzweckwaffe. Eine dunkle Sonnenbrille oder das Schließen der Augen macht sie bereits unwirksam. Aber sie hilft, Täter zu verwirren und abzulenken. Laut einer Pressemitteilung der amerikanischen Heimatschutzbehörde soll die LED-Taschenlampe ab 2010 bei der Polizei und Grenzbeamten eingesetzt werden.
Jetzt sind Sie dran.
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