IPTV-Zukunft: Joost, Zattoo und Babelgum im Vergleich
Bedienung: Heimkino oder Heimweh?
Was den Bedienkomfort angeht, haben die drei Konkurrenten ein übermächtiges Vorbild: Der Fernseher lässt sich mittels Fernbedienung leicht steuern, der Senderwechsel geschieht augenblicklich und Aussetzer sind die Ausnahme. Soviel vorweg: Keiner der IPTV-Clients kann da mithalten - dafür werden die Nachteile an anderer Stelle wettgemacht.
Joost braucht zwar einige Zeit beim Senderwechsel, dafür ist die Bedienkonsole am unteren Bildschirmrand aufgeräumt und erlaubt im Gegensatz zum normalen TV, in den Sendungen zu springen oder zu pausieren. Über My Channels links können die einzelnen Sender aufgerufen werden, eine Favoritenliste kann der Zuschauer auch anlegen. Die großen und eindeutigen Schaltflächen haben Mediacenter-Flair und lassen sich intuitiv bedienen.

Ähnlich arbeitet auch Babelgum: Nachdem eine Senderauswshl getroffen wurde, können einzelne Videos gestartet werden. Die Steuerung über die stilisierte Fernbedienung oben links gestaltet sich nicht ganz optimal, das Sortieren der Inhalte über Tags ist allerdings ein klarer Bonus. Im Gegensatz zu Joost platziert Babelgum die Menüs mittig und versperrt so trotz Transparenz manchmal den Blick auf das Geschehen.
Zattoo muss sich den direkten Vergleich mit dem herkömmlichen Fernsehen am ehesten gefallen lassen, da das Programm tatsächliche ausschließlich TV-Sender im Angebot hat. Da hier lediglich die Live-Streams der diversen Sender gezeigt werden, sind die Eingriffsmöglichkeiten der Zuschauer beschränkt; die Steuerung erschöpft sich in der Senderwahl sowie der Bildschirmgröße.

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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Filesharing und Internetfernsehen.
